Zu schnell: Jeden Tag ein Pisten-Drama

"Pisten sind Autobahnen"

Zu schnell: Jeden Tag ein Pisten-Drama

Fahrerflucht als trauriger Ski-Alltag: Die Sitten auf unseren Pisten werden immer rauer.

Auch an diesem Wochenende gab es zahlreiche Unfallmeldungen von unseren Pisten: Samstagmittag stürzte ein Wiener (28) in der „Schallerrinne“ (Steiermark), kurz darauf eine 46-Jährige auf der Sonnkogelabfahrt – beide kamen per Heli ins Krankenhaus. In der Skire­gion Dachstein West (ÖO) mähte ein Pisten-Rowdy eine 44-Jährige nieder, beging dann Fahrerflucht. Die Angestellte erlitt schwere Kopfverletzungen. Nach weiteren Fahrerflüchtigen wird gesucht – ÖSTERREICH berichtete. Ein Kind und eine junge Frau fanden auf der Piste den Tod: Am Tiroler Außerfern wurde die Leiche einer 23-jährigen Snowboarderin neben einer Liftstütze entdeckt – drei Tage nach ihrem letzten Lebenszeichen. In ­Damüls (Vbg.) rutschte eine 12-jährige Skifahrerin gegen eine Baumgruppe, erlag trotz Helm ihren Verletzungen.

Ursache
Den Grund für die vielen Unfälle sieht der Geschäftsführer der Tiroler Bergrettung Peter Veider im modernen Skisport: „Die Pisten entwickeln sich immer mehr zu Autobahnen.“ Zusätzlich überschätzen sich 95 Prozent der Pistenfahrer.



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