Die beiden Männer (45, 48) konnten nur mehr tot geborgen werden.
Tirol. Zwei Skitourengeher sind am Samstag in den Tuxer Alpen bei einem Lawinenabgang tödlich verletzt worden. Nachdem sie nicht nach Hause zurückgekehrt waren, startete bereits am Samstag ein Sucheinsatz, der am Sonntag fortgeführt wurde.
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Lawinenabgang in den Tuxer Alpen: Bergrettung und Polizei im Einsatz
Lawinenabgang in den Tuxer Alpen: Bergrettung und Polizei im Einsatz
Beide Männer verschüttet
Die beiden Männer wollten von den Geiselhöfen über die Vallruck auf die 2.608 Meter hohe Tamlspitz gehen. Die mächtige Lawine löste sich vermutlich beim Aufstieg und verschüttete die beiden Wintersportler.
Angehörige meldeten die beiden einheimischen Tourengeher als vermisst, nachdem sie am Abend noch nicht zurückgekehrt waren. Die Einsatzkräfte begannen noch Samstagabend mit der Suche, die dann aber aufgrund der Dunkelheit unterbrochen werden musste. Am Sonntag ab 6.30 Uhr wurde die Suche wieder aufgenommen.
Per Hubschrauber wurden zwischen Tux und der Wattener Lizum mehrere Lawinenkegel abgeflogen und versucht, ein LVS-Signal zu orten. Kurz nach Mittag wurde im Bereich der Tamlspitz ein Signal empfangen, der Polizeihubschrauber Libelle und der Hubschrauber Alpin 5 der Christophorus Flugrettung brachten die Einsatzkräfte der Bergrettung Tux zum betroffenen Lawinenkegel. Dort konnten die beiden Tourengeher – ein 45-Jähriger und ein 48-Jähriger – nur mehr tot geborgen werden. Im Einsatz standen u.a. die Bergrettung Tux, die Alpinpolizei und eine Polizeistreife.