Heiligabend-Drama am Salzburger Hauptbahnhof endete mit einem kleinen Weihnachtswunder: Ein verlorenes Kleinkind steckte in einem Gepäckschließfach fest und konnte befreit werden.
Salzburg. Erst jetzt ist ein ungewöhnlicher Vorfall bekannt geworden, der Einsatzkräfte am Heiligen Abend 2025 in Atem hielt. Mitten im Reisechaos rund um die Feiertage verschwand am Salzburger Hauptbahnhof ein eineinhalbjähriges Mädchen.
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Hektische Suche
Eine Frau war mit ihren drei Töchtern (16, 5 und eineinhalb Jahre alt) von Wien mit dem Zug in die Schweiz unterwegs. Die 40-Jährige wollte beim Umsteigen in Salzburg das Kleinkind wickeln, als für sie der Albtraum jeder Familie Realität wurde: Während eines kurzen Moments der Ablenkung war das kleine Mädchen wie vom Erdboden verschluckt. Eine hektische Suche begann.
Reisende hörten Schreie
Dann der entscheidende Hinweis: Reisende hörten Schreie aus dem Bereich der Schließfächer. Das Bahnhofspersonal reagierte sofort und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Florianis brachen das Gepäckschließfach gewaltsam auf, auch Polizisten halfen mit. Darin befand sich das Kind, verängstigt, aber unverletzt.
Wie die Polizei mitteilte, konnte kein Fremdverschulden festgestellt werden. Wie das Mädchen in das Schließfach gelangen konnte, bleibt weiterhin rätselhaft. Für die Familie endete der Heiligabend trotz des verpassten Anschlusszuges mit einem Happy End. Der Schreckmoment wird jedoch wohl allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.