An fünf Standorten wurde im Vorjahr nach der Stechmücke gesucht. Die meisten Eier wurden im Stadtteil Bindermichl Keferfeld gefunden.
Die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke wird in Linz weiterhin genau beobachtet. Im vergangenen Jahr suchte die Stadt an fünf Standorten gezielt nach der invasiven Stechmücke.
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Spezielle Fallen dienten dazu, abgelegte Eier zu sammeln und auszuwerten. Das Ergebnis für 2025 zeigt einen klaren Schwerpunkt im Stadtteil Bindermichl Keferfeld. Dort fanden sich in 36,4 Prozent der Proben Eier der Asiatische Tigermücke, während die Belastung an anderen Standorten deutlich geringer blieb. Auch heuer wird das Monitoring gemeinsam mit der AGES fortgesetzt. Die laufende Datenerhebung soll eine verlässliche Grundlage für rasche Maßnahmen schaffen. Ziel ist es, auf Basis gesicherter Erkenntnisse gezielt reagieren zu können.
Vermehrung wäre gesundheitlich problematisch
Gesundheitsstadtrat Michael Raml betont, dass eine starke Vermehrung nicht nur störend, sondern auch gesundheitlich problematisch sein könne. Daher setze man auf konsequente Beobachtung und sachliche Information. Im Jahr 2026 liegt ein zusätzlicher Fokus auf Aufklärung. Geplant sind interne Workshops sowie eine Informationsveranstaltung mit Fachleuten.
Die Bevölkerung wird zudem über einfache Maßnahmen zur Vermeidung von Brutstätten informiert. Für Akutfälle steht das biologische Larvizid BTI bereit. Rund 13.000 Euro investierte die Stadt im Vorjahr in Monitoring und Vorsorge. Eine enge Abstimmung mit dem Land Oberösterreich gilt dabei als wesentlich.