Wilde Prognose

Schumacher überrascht: ER wird F1-Weltmeister

Die Formel-1-Welt blickt gespannt auf die Saison 2026 und das neue Reglement. Ex-Pilot Ralf Schumacher analysiert die Favoritenrollen und warnt vor internen Spannungen bei den Top-Teams. 

Nach der Dominanz von Weltmeister Lando Norris und seinem Teamkollegen Oscar Piastri in der vergangenen Saison erwartet Ralf Schumacher einen Umschwung. Im neuen Motorsportheft von SPORT BILD bezieht der 50-Jährige Stellung zur neuen Ausgangslage. Er warnt dabei besonders vor der teaminternen Dynamik bei McLaren.

Risiko für internen Zoff

Schumacher sieht die Gleichberechtigung der beiden McLaren-Piloten kritisch, sollte sich die Dominanz nicht sofort wieder einstellen. Laut SPORT BILD sagt er: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die ­McLaren-Dominanz vom letzten Jahr sofort wieder da ist. Und wenn du dann die Dinge intern laufen lässt wie vergangenes Jahr, kann dich das am Ende richtig Punkte kosten. Beide fahren auf einem ähnlichen Niveau – das Risiko für Zoff ist groß.“ Als persönlichen Favoriten auf den Titel nennt er überraschend Kimi Antonelli, dem er zutraut, George Russell bei Mercedes teamintern zu überflügeln.

Zukunft von Max Verstappen

Auch die Situation beim amtierenden Konstrukteursweltmeister Red Bull bleibt Thema. Max Verstappen hatte sich kritisch gegenüber dem neuen Reglement geäußert. Schumacher hält ein Ende der Zusammenarbeit für möglich, falls der Erfolg ausbleibt: „Wenn er dann doch irgendwann merkt, dass er den Fahrstil zu sehr verbiegen muss und der Erfolg ausbleibt, passt die These, dass er aufhört oder wechselt, durchaus.“ Laut Schumacher mangele es dem Weltmeister dabei nicht an Interessenten für die Zukunft.

Herausforderungen für Audi und Ferrari

Für den deutschen Neueinsteiger Audi erwartet der Experte im ersten Jahr keine Wunderdinge, sieht das Team mit Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto aber gut aufgestellt. Kritischer beurteilt er die Lage bei Ferrari und Lewis Hamilton. Sollte Hamilton gegen Charles Leclerc keinen Erfolg haben, könnte er laut Schumacher bereits Ende 2026 die Reißleine ziehen. Bei Aston Martin sieht er zudem wirtschaftlichen Druck auf Besitzer Lawrence Stroll zukommen, da die Automarke rote Zahlen schreibe und die Formel 1 enorme Summen verschlinge.

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