Schicksalsschlag

Schlagerstar macht Fehlgeburt öffentlich! "Ja, ich war wieder schwanger"

Christin Stark teilte herzzerreißende Nachrichten aus dem Krankenhaus. Sie möchte anderen Betroffenen Mut machen. 

Dort, wo sonst die glitzernde Welt des Schlagers für gute Laune sorgt, herrscht nun bedrückte Stille. In einem hochemotionalen Moment der Wahrhaftigkeit wandte sich Christin Stark (36) via Instagram an ihre Anhängerschaft. Die Sängerin, die für gewöhnlich mit ihrer Präsenz die Bühne ausfüllt, ringt sichtlich um Fassung: Sie hat eine Fehlgeburt erlitten.

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Ein Geständnis zwischen Hoffen und Bangen

„Ich bin gerade im Krankenhaus und habe eine ziemlich herzzerreißende Nachricht“, offenbart Stark mit brüchiger Stimme direkt in die Kamera. Es ist ein Moment der ungeschminkten Ehrlichkeit, in dem sie ein bislang wohlbehütetes Geheimnis preisgibt: „Ja, ich war wieder schwanger. Und das war eine Mischung aus purer Freude und Panik auch vor der Zukunft.“

 


 

Dass die Ehefrau von Schlager-Urgestein  Matthias Reim  (68) erneut Nachwuchs erwartete, war bis zu diesem schmerzlichen Einschnitt nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Zoe im März 2022 schien das Familienglück perfekt – umso schwerer wiegt nun die Zäsur, die das Paar verarbeiten muss.

Matthias Reim und Gattin Christin Stark.

Matthias Reim und Gattin Christin Stark.

© Getty Images

Solidarität statt Rückzug

Doch anstatt sich in der privaten Trauer zu isolieren, wählt Christin Stark den Weg der Kommunikation. Sie möchte das Tabu brechen, das Fehlgeburten in unserer Gesellschaft noch immer umgibt, und sucht den Schulterschluss mit anderen Betroffenen. Ihr Ziel ist es, aus dem kollektiven Erleben neue Kraft zu schöpfen.

„Was wir Ladys da erleben und durchmachen müssen, ist einfach schwierig und hart“, konstatiert sie unumwunden. Ihr Appell ist ein Ruf nach weiblicher Stärke und gegenseitigem Verständnis: „Ich möchte starke Frauen kennenlernen, die das auch durchgemacht haben.“ Es ist der Versuch, einer sinnlosen Tragödie durch Solidarität einen Funken Sinn abzutrotzen.

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