Aufgrund der angespannten Budgetsituation stehen heuer um sechs Millionen Euro weniger zur Verfügung.
46 Millionen Euro investiert das Land Kärnten im Jahr 2026 in die Erhaltung und Sanierung des Straßen und Radwegenetzes. Das sind um sechs Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Ausschlaggebend ist die angespannte Budgetsituation. Betreut werden insgesamt rund 2.700 Kilometer Landesstraßen, 1.850 Brücken sowie etwa 3.000 Stützmauern.
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220 Projekte für heuer vorgesehen
Im diesjährigen Sanierungsprogramm stehen vor allem Straßenabschnitte in mittelmäßigem Zustand im Mittelpunkt, da selbst kleinere Fahrbahnrisse ohne rechtzeitige Reparatur hohe Folgekosten verursachen können. Ein Beispiel dafür ist die Zollfeld Straße bei St. Donat. Nachdem ein Teilstück bereits erneuert wurde, folgt nun ein weiterer Abschnitt. Insgesamt sind heuer 220 Bau und Planungsprojekte in 70 Kärntner Gemeinden vorgesehen.
Straßenbaulandesrat Martin Gruber verweist auf Versäumnisse vergangener Jahrzehnte. Seit 2018 seien die finanziellen Mittel deutlich erhöht worden, dennoch könne nicht alles gleichzeitig umgesetzt werden.
Auch größere Vorhaben geplant
Große Vorhaben betreffen die Lieserschlucht samt Radweg sowie die Generalsanierung der Mölltalstraße. Zusätzlich fließen rund zehn Millionen Euro in die Eisenbahnunterführung bei Föderlach inklusive Umlegung der Föderlacher Straße. Auch Brückenanlagen wie jene bei Trebesing werden modernisiert.