Natascha

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Lange Reise, dann ein Job beim Radio

Natascha - nach dem Medienhype schmiedet sie Zukunftspläne: Erst Urlaub, dann arbeiten

Es war eine stressige Woche für das Mädchen aus dem Kellerverlies: Erst wurde Natascha Kampusch von ihrem Betreuerteam intensiv auf ihren Fernseh-Auftritt am Mittwoch vorbereitet, dann dauerte die Aufzeichnung fast zwei Stunden.
Jetzt erholt sich Natascha von den Strapazen der vergangenen Woche. „Sie soll in nächster Zeit lernen, behutsam mit sich umzugehen und vor allem auf sich selbst zu schauen“, erläutert die Wiener Jugendanwältin Monika Pinterits.

Job beim Radio
Aus ihrem Rückzugsgebiet in der AKH-Station 7 dringt durch, dass Natascha bereits ihre Zukunft plant. Vorrangig dabei ist der Wunsch, versäumte Schulbildung nachzuholen und möglichst rasch zu maturieren. Im Bildungsministerium arbeiten Experten bereits an einem Förderungsmodell, das dem Entführungsopfer die obligaten neun Jahre Schulpflicht ersparen und trotzdem die Reifeprüfung ermöglichen soll.
Nach der Matura möchte Natascha gern in der Medienbranche arbeiten, am liebsten bei einem Radiosender. Der derzeit heißeste Wunsch der 18-jährigen: Ein Jahr ins Ausland zu gehen bis sich der Medienrummel um ihr Ausnahme-Schicksal gelegt hat, und dort eine Fremdsprache erlernen.

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