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Durch Passivrauchen

374 Tote seit Rauchverbot-Aus

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Die Initiatoren des Anti-Raucher-Volksbegehrens rührten am Dienstag die Werbetrommel.

Seit 1. Mai dieses Jahres starben durchschnittlich 374 Menschen in Österreich an den Folgen des Passivrauchens. Das Fatale: An diesem Tag hätte eigentlich das generelle Rauchverbot in der Gastronomie in Kraft treten sollen, doch die türkis-blaue Regierung hat das Gesetz vorab gekippt. Für eine Wiedereinführung macht sich das von Ärzten initiierte "Don't Smoke"-Volksbegehren stark. Am Dienstag fiel der Startschuss für die finale Phase - das Ziel: eine Million Unterschriften.

Volksbefragung?

Knapp 600.000 Unterstützungserklärungen hat das Begehren erhalten. Jetzt soll es bei der Eintragungswoche vom 1. bis 8. Oktober noch einmal so viele geben, um die Regierung zu einer verbindlichen Volksbefragung zu bewegen.

"Das Motto für die nächsten Wochen lautet: Jeder, der bereits unterzeichnet hat, motiviert noch einen Unentschlossenen", appelliert Ärztekammer-Chef Thomas Szekeres. Mit dieser Woche wurde eine Werbekampagne gestartet. Und beim Vienna Night Run am 25. September unterstützen 100 prominente Spitzensportler ein "Don't Smoke"-Team. Auch Promis wie Josef Hader und Erika Pluhar stehen hinter der Initiative.

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