Im September

50 Prozent weniger Asylanträge

Fast 50 Prozent weniger Asylanträge wurden diesen September gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr gezählt.

Im September 2005 waren laut Statistik des Innenministeriums noch 2.260 Anträge verzeichnet worden, im heurigen September waren es nur noch 1.185. Das entspricht einem Rückgang von 48 Prozent. In den ersten neun Monaten gab es einen Rückgang um 37 Prozent von 15.432 auf 9.684 Anträgen.

Rückgang durch neues Asylgesetz
Innenministerin Liese Prokop führt die Rückgänge auf das neue Asylgesetz zurück: "Wir können auch nach einem halben Jahr sagen, dass die Gesetze auch das erreicht haben, was wir uns vorgenommen haben". Man habe sich immer gegen jene gestellt, die Asylmissbrauch verharmlosen würden, aber auch gegen jene, die aufhetzten. Seit Einführung des neuen Gesetzes habe man auch einen Rückgang der Schlepperei um 33 Prozent verzeichnen können.

Besser als Blocher
Auch äußerte sich Prokop zum neuen Schweizer Asylgesetz von Justiz- und Polizeiminister Christoph Blocher: Beinahe alle Punkte seien in Österreich bereits umgesetzt, lediglich jener nicht, wonach Asylwerber ohne mitgebrachte Dokumente automatisch zurückgewiesen würden.



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