Seitenhieb gegen Ex-Vizekanzler
Böhmermann: "Ich will Strache brennen sehen"
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Der deutsche Comedian Jan Böhmermann teilt einen Seitenhieb gegen HC Strache aus. In seinem Teaser für die neue "Neo Magazin Royale"-Staffel greift er den ehemaligen FPÖ-Chef an: "Heinz-Christian Strache, was ist los, wo bist du? Ich will dich brennen sehen."
Böhmermann: "Ich will Strache brennen sehen"
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Böhmermann sorgte er mit einer Videobotschaft im Vorfeld des Ibiza-Videos für Aufsehen. Wenige Wochen vor der Veröffentlichung der Aufnahmen, die die Regierung zu Sturz brachte, sagte Böhmermann, er hänge gerade "ziemlich zugekokst und Red-Bull-betankt" mit ein paar FPÖ-Geschäftsfreunden in einer russischen Oligarchenvilla auf Ibiza herum. "Kann sein, dass morgen Österreich brennt", sagte er damals.
Böhmermann: Ich will SPD-Chef werden
Jan Böhmermann will nach eigenen Worten SPD-Chef werden. Das kündigte der Satiriker am Donnerstagabend in seiner Show "Neo Magazin Royale" an. Willy Brandt sei ihm im Traum erschienen und habe ihm gesagt: "Du musst es machen, der Olaf (Scholz) ist 'ne Pfeife."
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Es könne juristische Schwierigkeiten geben, sagte er. Aber: "Ich, Jan Böhmermann, möchte Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands werden." An die Adresse der Parteimitglieder sagte der Entertainer: "Ich bin bereit, die SPD zu retten, wenn Ihr mir dabei helft."
Seine Kampagne habe den Hashtag "#neustart19", die Website den Namen neustart19.de. Jedoch müsse er noch drei Herausforderungen bewältigen, wie der 38-Jährige auf der Website schreibt: "1. Formell muss die Kandidatur für den Parteivorsitz bis Sonntag um 18 Uhr eingereicht sein. 2. Ich brauche bis dahin die Unterstützung von fünf SPD-Unterbezirken, einem Bezirk oder einem Landesverband. 3. Ich brauche bis dahin eine gültige Mitgliedschaft in der SPD."
Der in der deutschen SPD gut vernetzte frühere Sprecher des Parteivorstands, Tobias Dünow, reagiert mit scharfer Kritik auf die angekündigte Bewerbung des Satirikers Jan Böhmermann um den SPD-Vorsitz.
"Sich über Politik und Parteien lustig zu machen, war mal mutig. Heute ist es 'Mainstream', in der Politik würde man sagen: Populismus", schrieb Dünow am Freitag auf Twitter. Kritiker äußerten bereits Zweifel an der Ernsthaftigkeit von Böhmermanns Plänen.
Böhmermann lebe wie jeder Künstler von der Grenzüberschreitung. "Aber die große Kunst besteht darin, zu wissen, welche Grenzen man nicht überschreitet", schrieb Dünow. Denn Demokratie brauche ein Mindestmaß an Würde. "All das müsste ein kluger Mensch wie Böhmermann wissen", schrieb er weiter. In Klammer fügte er an: "P.S. Natürlich sind wir auch selbst schuld."
Mit Blick auf Böhmermanns Schmähgedicht über den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan, das für diplomatische Verwicklungen gesorgt hatte, schrieb Dünow: "Böhmermann hat sich sehr darüber erschrocken, als er mal aus Versehen eine Staatskrise ausgelöst hat. Kann passieren. Sollte man aber daraus lernen."
Böhmermann hatte am Donnerstag in seiner TV-Show "Neo Magazin Royale" angekündigt, SPD-Chef werden zu wollen und eine Kampagne unter dem Hashtag "#neustart19" ausgerufen. Ein SPD-Parteibuch habe er bisher nicht. Er beteuerte, die Aktion sei kein Witz. Die Bewerbungsfrist für die Nachfolge von Andrea Nahles als Parteivorsitzende läuft am Sonntag um 18.00 Uhr ab.
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