Video zum Thema Das brutale EU-Duell: Karas gegen Vilimsky
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Duell auf oe24.TV

Karas vs. Vilimsky: 'Mehr als 100 FPÖ-Einzelfälle'

EU-Wahlkampf auf oe24.TV – Othmar Karas gegen Harald ­Vilimsky: Das ist Brutalität.

Wien. Die Spitzenkandidaten von ÖVP und FPÖ schenkten sich im oe24.TV-Duell am Mittwochabend nichts.

oe24.TV: Herr Vilimsky, zwischen Ihnen und Armin Wolf ging es in der ZiB2 hitzig zu...

Harald Vilimsky: Derartiges habe ich noch nicht erlebt, dass der Öffentlich-Rechtliche in Person des Armin Wolf kuriose Dinge heranzieht, um sie zu skandalisieren und ­offensichtlich eine parteipolitische Schlagseite einnimmt, die er im übrigen ja erkennen lässt in den sozialen Medien. Wer Wolf auf Twitter folgt, weiß, wie sehr er gegen die Regierung agiert und agitiert. Das ist eine Sache, die aus meiner Sicht der ORF mit Konsequenzen bedenken muss.

oe24.TV: Sie meinen damit, dass Sie Wolf feuern würden?

Vilimsky: Wäre ich der Generaldirektor, ja.

oe24.TV: Herr Karas, was ist Ihnen durch den Kopf gegangen, als Rattengedicht und RFJ-Sticker aufgetaucht sind?

Othmar Karas: Was hier immer wieder auftaucht, sind keine Einzelfälle. Die gibt es über 100 Mal. Gegen diese Geisteshaltung, ihre Ursachen und alle diese widerlichen Vorkommnisse müssen wir als Demokraten geschlossen vorgehen. Jeder dieser Fälle schadet Österreich in Europa. Es muss eine klare Grundhaltung geben, dass das nicht vorkommen darf.

oe24.TV: Ist die FPÖ überhaupt regierungstauglich, wenn so etwas immer wieder passiert?

Karas: Herr Vilimsky sollte sich nicht immer, wenn die FPÖ angegriffen wird, hinter der Regierung verstecken. Es geht hier nicht um eine Bewertung der Koalition, sondern um Vorkommnisse innerhalb der FPÖ. Ich hoffe, dass wir solche Fälle in Zukunft nicht nur bedauern, sondern dass alles darangesetzt wird, dass sie nicht mehr vorkommen.

Harald Vilimsky: Ich verstecke mich nicht hinter der Regierung. Ich bekenne mich zu diesem Reformkurs. Bei Ihnen habe ich nicht den Eindruck, dass Sie sich dazu bekennen. Und auch inhaltlich habe ich nicht den Eindruck, dass Sie hinter dem Programm dieser Bundesregierung stehen, weil Sie die Politik der Koalition in vielen Punkten konterkarieren. Wer Sie wählt, ist mehr im Bereich Rot-Grün angesiedelt. Sie sind für das Ausländerwahlrecht und waren am Westbahnhof ein Willkommensklatscher.

Karas: Es ist bedauerlich – und das ist wohl kein Zufall –, dass es in keiner Partei öfter zu solchen Zwischenfällen kommt als in Ihrer und dass Sie immer ein Problem hatten, sich abzugrenzen. Sie sind im EU-Parlament in einer Fraktion mit Rechtsextremen.

Vilimsky: Das ist eine glatte Lüge, Herr Karas. Das sind keine Extremisten.

Karas: Sie sitzen mit Leuten in einer Fraktion, die mit gegen den Euro, das Klimaschutzabkommen und die weitere Integration der EU auftreten. Sie haben einen Zungenschlag, der spaltet, und ich einen, der verbinden will.

Vilimsky: Ein Extremist ist ­jemand, der Demokratie ablehnt und mit Gewalt seine Ziele verfolgt. Wenn Sie dem Regierungspartner das unterstellen, ist auch hier Schluss mit lustig! Der zweite Punkt: Sie bezeichnen sich als Verbinder und sind nicht einmal bereit, mit dem Koalitionspartner zu reden und einen optimalen Weg zu finden, das Regierungsprogramm auf EU-Ebene zu unterstützen. Das ist eine Bankrotterklärung.

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