Mehr als 42.000 Vorzugsstimmen

EU-Mandat: Strache darf nach Brüssel

Am 2. Juli könnte Strache sein Polit-Comeback feiern - im EU-Parlament in Brüssel. 

Aus einer Solidaritätskandidatur auf Listenplatz 42 wurde eine politische Farce. Auch dank einer Kampagne der rechtsextremen Identitären sammelte Heinz-Christian Strache so viele Vorzugsstimmen, dass er einen Anspruch auf das EU-Mandat hat. Am 2. Juli könnte der Ex-FPÖ-Chef sein Comeback in Brüssel feiern.

Familie für Mandat –
 FPÖ in der Zwickmühle

Damit verbunden winkt ihm inklusive Büropauschale und Sitzungsgeldern eine Gage von gut 17.000 Euro – und damit nur um 2.000 Euro weniger, als er als Vizekanzler verdient hatte. Ob Strache aktiv verzichtet, steht noch nicht fest. Er selbst hatte seine Bereitschaft bereits am Montag via Facebook bekundet, das Posting aber wieder gelöscht. Seine Familie soll dem Vernehmen nach dafür sein, dass er annimmt. Die FPÖ ist allerdings nach Ibiza-Gate alles andere als glücklich darüber.

Strache winkt Gage von 17.110 Euro

Laut EU-Parlament verdient ein EU-Abgeordneter zwölfmal im Jahr 8.757,40 Euro. Dazu kommt eine Büropauschale von 4.513 Euro. Für jede Sitzung – etwa 12 bis 15 im Monat – gibt es 320 Euro Taggeld. Macht 17.110 Euro.     

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