Sexy Russin legte Strache herein

"Bist du deppert, die ist schoarf"

Sexy Russin legte Strache herein

„Falle, Falle, eine eingefädelte Falle“ – nach etwa sechs Stunden kamen Heinz-Christian Strache Zweifel über die Russin. Doch Johann Gudenus beruhigt: „Des is ka Falle.“

Grund des Misstrauens: Der sonst perfekte Auftritt des Lockvogels hatte ein Manko – seine Zehennägel waren schmutzig. Das passte dem damaligen FP-Chef nicht ins Gesamtbild.

Strache hätte Lockvogel leicht überprüfen können

Aljona Makarowa, so stellte sich die Russin vor. „Bist du deppert, die ist schoarf“, sagte Strache zu Gudenus. Monate zuvor begann das Herantasten des Lockvogels. Makarowa traf Gudenus, gab vor, nach Österreich ziehen zu wollen. Im Gepäck: Hunderte Millionen.

Video zum Thema Staatsaffäre um heimliches Strache-Video
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Die Ibiza-Falle schnappte 
am 24. Juli 2017 in Finca zu

Ihre Story: Sie sei die Nichte von Oligarch Igor Makarow. Seine Areti-Holding handelt mit Gas und Öl. Vermögen: 2 Mrd. Euro. Seine Österreich-Connection: Makarow machte Geschäfte mit dem in Wien lebenden Oligarchen Dmitri Firtasch.

Die Falle schnappte am 24. Juli 2017 zu. Strache und Gudenus saßen in der Luxusvilla auf Ibiza. Sechs Stunden Videoaufzeichnungen belegen es.

Der Abend beginnt mit einem Aperitif auf der Terrasse, es folgt ein Dinner mit Champagner, Thunfisch-Tatar und Sushi. Später, im Wohnzimmer, stehen Alkoholika und Red Bull auf dem Tisch. Strache: „I’m the Red Bull Brother from Austria.“

Auf Video gebannt sind die brisanten Aussagen, die letztlich zum Rücktritt der FP-Männer führen.

Strache sagt, es solle mit rechten Dingen zugehen, dennoch gibt er quasi eine Anleitung, wie die Partei zu Geldern käme. Es gebe Vermögende, so Strache, die zahlen bis zu zwei Millionen Euro, „aber nicht an die Partei, sondern an einen gemeinnützigen Verein“. So könne man die Rechnungshof-Kontrolle umgehen. Als Gegenleistung soll es Aufträge geben: „Dann soll sie eine Firma wie die Strabag gründen. Alle staatlichen Aufträge (…) kriegt sie dann.“

„Schneebrunzer" und „Huren“

Es folgt ein Rundumschlag: Gegner seien „Schneebrunzer“, Journalisten seien „größte Huren“. Das Ende: „We make Party now“, sagt Strache. Dann geht es ab in den Club Hï Ibiza.

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