Rudi Anschober mit Wut-Ausbruch auf Twitter | "Was ist los mit euch?"

Appell an Handel und Bevölkerung

Anschober: "Nicht leichtsinnig werden"

 Lockdown wirke, die Zahlen seien "aber viel zu hoch" 

Der Lockdown wirke, die Massentests müssten fortgesetzt werden und es gelte, nicht leichtsinnig zu werden. Das betonte am Sonntag Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Man sei am richtigen Weg, die Zahlen aber "noch viel zu hoch". In Hinblick auf die Geschäftsöffnungen richtete der Ressortchef Appelle an Handel und Bevölkerung.
 
"Ziel muss sein, dass wir die Neuinfektionen in Richtung 1.000 Fälle weiter absenken können", sagte Anschober. Das würde Auswirkungen auf das gesamte System haben: "Denn zuerst sinken die Neuinfektionen, dann nach ein bis zwei Wochen die Hospitalisierungen, etwas später die ICU-Zahlen und schließlich mit einer weiteren Verzögerung die Todeszahlen." Mit den Massentestungen werde es gelingen, "tausende unbekannte Neuinfektionen ohne Symptome zu erkennen und aus dem Infektionszyklus zu lösen", betonte Anschober.
 
Anschober sieht "die Phase um die Einkaufstage und die Feiertage" als langfristig entscheidende Weichenstellung in der Pandemiebekämpfung. Menschenansammlungen sollten gemieden und nur unbedingt erforderliche physische Kontakte mit Mindestabstand durchgeführt werden. Der Minister appellierte an den Handel und "dabei vor allem an die Einkaufszentren", die strengen Vorgaben einzuhalten. Und an die Bevölkerung: "Bitte stürmen Sie nicht an den ersten Tagen in die Einkaufszentren, auch nach dem 8. Dezember gibt es ausreichend Einkaufsmöglichkeiten."
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