"Aula": Wirbel nach ÖSTERREICH-Interview

Hofer droht - Strache ist milder

"Aula": Wirbel nach ÖSTERREICH-Interview

Das Interview von FPÖ-Vize Norbert Hofer in Sachen „Aula“ sorgt für Riesenwirbel.

Nach der jüngsten Aufregung um die rassistische Beleidigung von Song-Contest-Star Cesár Sampson in der Aula hatte der stellvertretende FPÖ-Vize Norbert Hofer in ÖSTERREICH allen FPÖlern mit dem Ende der Karriere gedroht, wenn sie sich weiter als Aula-Autoren betätigen. FPÖ-Chef Strache sieht die Sache eine Nuance anders: Es sei zwar „nicht erwünscht, dort zu inserieren und in der Regel auch nicht zu publizieren“. „Es ist aber klar, dass es keinen automatischen Parteiausschluss geben wird.“ Dies hatte freilich auch Hofer nicht gefordert.

Strache-Zusatz: Man müsse stets bewerten, was jemand schreibe, und nicht, wo. „Wenn ein freiheitlicher Mandatar im Falter schreibt, hat er auch kein Karriereende zu befürchten.“ Dem ­steirischen FPÖ-Urgestein Kurzmann – einem treuen Aula-Autor – drohen deshalb keine Konsequenzen, wie auch sein Landesparteichef Verteidigungsminister Mario Kunasek am Sonntag ­betonte.

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