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Einsparungen geplant

AUVA: Ärzte heute auf der Straße

Wegen Einsparungsplänen der Regierung bei Unfallversicherung gehen die Wogen hoch.

Die Ärzte schlagen angesichts der Regierungspläne Alarm. 500 Millionen Euro soll die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) einsparen. „Das sind fast 40 Prozent des Gesamtbudgets. Ohne die Reduktion von unverzichtbaren Leistungen wird das nicht funktionieren“, warnt Ärztekammer-Wien-Chef Thomas Szekeres am Montag. Es drohe ein Kahlschlag in der Unfallchirurgie. Und: „Zahlen werden das jedenfalls die Steuerzahler – entweder über Bund, Länder oder höhere Sozialversicherungsbeiträge.“

Auch ein Ärzte-Streik ist nicht auszuschließen

Die Ärzte wollen die Einsparungspläne von Türkis-Blau nicht auf sich sitzen lassen und gehen heute, Dienstag, auf die Straße. Vor dem Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler in Brigittenau findet um 8 Uhr morgens eine erste Demo statt. „Die Belegschaft des Krankenhauses informiert die eigentlichen Betroffenen, also die Patienten, über die Auswirkungen einer möglichen Zerschlagung der AUVA“, erklärt der Betriebsratsvorsitzende Manfred Rabensteiner. Und weiter: „Das ist jetzt einmal die erste Eskalationsmaßnahme. In Zukunft ist ein Arbeitskampf, in Absprachen mit den Gewerkschaften, nicht auszuschließen.“

Versprechen

So weit will Ärztekammer-Chef Szekeres indes noch nicht gehen. Vorerst sei Streik für ihn kein Thema. Vor allem seit dem Versprechen von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FP), dass keines der Unfallkrankenhäuser der AUVA geschlossen werden soll.

Indes sammelte eine Online-Petition gegen ein Aus der AUVA bereits über 50.000 Unterschriften.

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