Umfrage

Bürger halten ÖVP für Sieger bei Ämter-Verteilung

proell
© APA

Einer Umfrage zufolge glauben die Österreicher, dass die Volkspartei die wichtigeren Ministerien bekommen hat.

OE24 auf Google bevorzugen

Wer bei der Ressortverteilung in der neuen Bundesregierung als Sieger hervorgegangen ist, steht für die Österreicher ziemlich eindeutig fest: 40 Prozent sind der Ansicht, dass die ÖVP die wichtigeren Positionen ergattert hat, acht Prozent sehen die SPÖ als Gewinner im Rennen um Regierungsämter. 39 Prozent halten die Einigung für fair. Das ergibt eine Umfrage des Linzer "market"-Instituts.

Auch mehr ÖVP-Inhalte
Bei der Frage, wer sich inhaltlich besser durchgesetzt hat, schnitt die SPÖ in den Augen der Befragten etwas besser ab als bei der Postenvergabe: 16 Prozent sehen rote Handschrift, 31 Prozent schwarze. Für 37 Prozent endeten die Verhandlungen unentschieden. Knapp zwei Drittel fanden, die Verhandlungen seien ausreichend schnell über die Bühne gegangen, 28 Prozent hätten sich mehr Tempo gewünscht.

Die Meinungsforscher haben am 25. November - zwei Tage nach der Einigung auf die rot-schwarze Koalition - 400 Österreicher über 18 Jahren repräsentativ telefonisch befragt. 26 Prozent zeigten sich mit der neuen Regierung "sehr zufrieden" oder "auch noch zufrieden", ebenso viele unzufrieden. 39 Prozent antworteten diplomatisch mit "es geht".

Das ist die neue Bundesregierung


1 / 18

maria_fekter

Das ist die neue RegierungMaria Fekter (ÖVP)war in der Regierung Gusenbauer-Molterer Innenministerin und bleibt in ihrem Amt. Bevor sie dieses Jahr Günther Platter abgelöst hatte war sie VP-Volksanwältin.

© TZ Oesterreich Appelt Michael

norbert_darabos

Das ist die neue RegierungNorbert Darabos (SPÖ) bleibt Verteidigungsminister. Er wurde von ÖVP-Seite mehrmals kritisiert, weil er nie den Militärdienst absolvierte. Er führte die Verhandlungen zum mögleichen Eurofighter-Ausstieg mit EADS.

© TZ Oesterreich Fuhrich Roman

christine_markek

Das ist die neue RegierungChristine Marek (ÖVP) bleibt Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium mit neuen Aufgaben: Das Ressort Arbeit wandert ins Sozialminsiterium, die alleinerziehende Mutter bekommt die Agenden für Familie und Jugend. Marek ist gebürtige Bayerin.

© TZ Oesterreich Hochmuth Georg

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden