Politik-Insider

Kickl will jetzt Präsident werden - Duell mit Hofer?

Hofer Kickl
© APA
Der FPÖ-Chef soll mehreren FPÖ-Spitzen von seinem Plan berichtet haben.
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Strategie. Er wolle selbst antreten, das aber erst sehr knapp zur Wahl hin offiziell bekannt geben, soll Herbert Kickl in den vergangenen Tagen Blauen gesagt haben. Mehrere FPÖler erzählen ÖSTERREICH – allerdings traut sich das keiner offiziell –, dass „Kickl für die Bundespräsidentschaftswahl antreten“ wolle, weil er ­glaube „bis zu 30 Prozent erzielen“ zu können – aus „Mangel an anderen Alternativen“.

Tatsächlich dürfte ein Kalkül – wir berichteten über diese Überlegung Kickls – auch sein, dass er glaube so die Partei hinter sich einen zu können. In mehreren Landesorganisationen der Freiheitlichen hatte sich in letzter Zeit die Kritik an Kickls rabiatem Kurs gesteigert.

Aber: Auch Ex-FPÖ-Chef Norbert Hofer dürfte von diesen jüngsten Plänen Kickls gehört haben. Er soll in den letzten Tagen überraschend nun wieder selbst über seine mögliche Kandidatur gegen Alexander Van der Bellen für das Bundespräsidentenamt mit Blauen geredet haben. Obwohl er zuletzt signalisiert habe, „nicht antreten zu wollen“, behauptet ein Blauer.

Hofer lässt sich jetzt Kandidatur offen

Spiel. Und Hofer twitterte nun auch, dass er seine „Entscheidung über ein mögliches Antreten …nicht vor der Bekanntgabe meines ehemaligen Kontrahenten veröffentlichen“ werde. Ob er damit bewusst die Kickl-Pläne konterkarieren will?

Isabelle Daniel

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