Kampf. Alexander Wrabetz will auch nach der ORF-Wahl am 10. August bleiben, was er seit 2007 ist: ORF-Chef.
Einige wetten derzeit auf den veritablen Überlebenskünstler, der in den vergangenen Jahren mehrere Abwahlgelüste überstanden hatte. Diesmal könnte es aber schwieriger werden.
Noch diese Woche könnte der Vize-Finanzdirektor des ORF, Roland Weißmann, seine Kandidatur für den ORF-Chefjob bekannt geben. Im Unterschied zu Lisa Totzauer genießt er die inoffizielle Unterstützung der Kanzlerpartei.
Und hier wird es quasi haarig für Wrabetz. Im 35-köpfigen ORF-Stiftungsrat – dieses Gremium wählt formal den Generaldirektor – sitzen 16 ÖVP-Stiftungsräte. Zu diesen 16 kommen noch drei bis vier „Unabhängige“, die eng mit der ÖVP verbunden sind.
Bricht Wrabetz noch ÖVPler für sich raus?
Wrabetz kämpft nun um einzelne VPler. Dann könnte ein Patt entstehen. In zwei Jahren sollte ein neues ORF-Gesetz kommen. Dann würde erneut gewählt.
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