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Wie Wrabetz kämpft und wer Favorit für ORF-Job ist

Wie Wrabetz kämpft und wer Favorit für ORF-Job ist
© APA/ORF/THOMAS RAMSTORFER - www.kernmayer.com - Fotomontage
Das Duell Wrabetz/Weißmann startet diese Woche endgültig.
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Kampf. Alexander Wrabetz will auch nach der ORF-Wahl am 10. August bleiben, was er seit 2007 ist: ORF-Chef.

Einige wetten derzeit auf den veritablen Überlebenskünstler, der in den vergangenen Jahren mehrere Abwahlgelüste überstanden hatte. Diesmal könnte es aber schwieriger werden.

Noch diese Woche könnte der Vize-Finanzdirektor des ORF, Roland Weißmann, seine Kandidatur für den ORF-Chefjob bekannt geben. Im Unterschied zu Lisa Totzauer genießt er die inoffizielle Unterstützung der Kanzlerpartei.

Und hier wird es quasi haarig für Wrabetz. Im 35-köpfigen ORF-Stiftungsrat – dieses Gremium wählt formal den Generaldirektor – sitzen 16 ÖVP-Stiftungsräte. Zu diesen 16 kommen noch drei bis vier „Unabhängige“, die eng mit der ÖVP verbunden sind.

Bricht Wrabetz noch ÖVPler für sich raus?

Wrabetz kämpft nun um einzelne VPler. Dann ­könnte ein Patt entstehen. In zwei Jahren sollte ein neues ORF-Gesetz kommen. Dann ­würde erneut gewählt.

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