Alexander Wrabetz und Eugen Freund

Politik-Insider

Wrabetz will Pensionierung von Freund stoppen

Gespräch mit Freund am Freitag. Und: Wissenschaftler kämpfen für Töchterle.

Gespräch. Am 10. November soll Eugen Freund seine letzte Zeit im Bild moderieren. Danach müsse er in Pension gehen, beschwerte er sich via tv-media. Jetzt zieht ORF-General Alexander Wrabetz die Notbremse: Insider berichten, dass Wrabetz am Freitag ein „Gespräch“ mit Freund führen werde. Sollte dieser bleiben wollen, wird er es wohl bis auf Weiteres auch dürfen.

Machtkampf. Damit stoppt der ORF-Boss freilich eine Entscheidung seiner Fernsehdirektorin Kathrin Zechner. Das Arbeitsklima zwischen den ORF-Spitzen ist ohnehin frostig.

Auch bezüglich des neuen Medienmagazins des ORF-Radios greift Wrabetz ein. Barbara Kaufmann, die den Piloten für das neue Format entwickelt hatte, sollte einfach fallen gelassen werden – ohne Erklärung von ORF-Radiodirektor Karl Amon. Wrabetz rügte im ORF-Publikumsrat nun „besser wissende Männer“ und wird Kaufmann ebenfalls zu einem persönlichen Gespräch einladen …

Prominente Wissenschafter kämpfen für Töchterle-Ressort

Pläne. In Wissenschaftskreisen ist die Aufregung groß: Nachdem ÖSTERREICH berichtet hatte, dass die Koalition überlegt, das Wissenschaftsressort aufzulassen, formieren sich nun prominente Forscher. Am Freitag werden etwa der Präsident der Unikonferenz, Heinrich Schmidinger, und der Präsident der Akademie der Wissenschaften, Anton Zeilinger, eine Pressekonferenz mit „fünf Appellen“ an die künftige Bundesregierung abhalten.

Eines der Hauptanliegen ist freilich die Bewahrung des Ressorts.
Unterstützer. Töchterle selbst genießt jedenfalls in Expertenkreisen einen hervorragenden Ruf.

Hannes Androsch warnte bereits gestern davor, dass die Zerschlagung des Wissenschaftsressorts ein „schwerer Rückschlag“ wäre. Ob, das die ÖVP umdenken lässt?



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