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Politik tanzt nicht

Darabos, Fekter, Bandion nicht am Opernball

Definitiv erscheinen wird die Staatsspitze: Präsident Fischer, Kanzler Faymann und Vizekanzler Pröll werden mittanzen.

Die Finanzkrise hat auf der politischen Gästeliste des 53. Wiener Opernballs offenbar erste Spuren hinterlassen. Während die Regierungsriege 2008 nahezu geschlossen bei der gediegenen Tanzveranstaltung in Frack und Robe antanzte, bleibt in diesem Jahr der größere Teil der Minister dem Sangeshaus am Ring fern.

Staatsspitze tanzt
Bundespräsident Heinz Fischer, Kanzler Werner Faymann, Vizekanzler Josef Pröll und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner lassen sich den Besuch allerdings nicht nehmen.

Wer zugesagt hat
Fischer wird den Ball wie jedes Jahr mit seiner Frau Margit genießen und die Gäste des Staatsballs in seiner Loge empfangen. Darunter befinden sich der deutsche Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU), der seinen Amtskollegen Mitterlehner begleiten wird. Internationale Politiker hat auch Außenminister Michael Spindelegger eingeladen, sowie Verkehrsministerin Doris Bures. Ohne internationale Begleiter haben sich Kulturministerin Claudia Schmied und Wissenschaftsminister Johannes Hahn angesagt.

Wer von der SPÖ fern bleibt
Nicht mittanzen wollen Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Verteidigungsminister Norbert Darabos und Gesundheitsminister Alois Stöger. Die Finanzkrise gilt aber nicht als Entschuldigungsgrund: "Sie ist keine Ballgängerin", heißt es aus dem Büro von Heinisch-Hosek. Darabos und Stöger haben andere Verpflichtungen: Der Verteidigungsminister will am 19. Februar einen Truppentag absolvieren, der Gesundheitsminister nimmt an einem EU-Treffen in Prag teil.

Wer von der ÖVP fern bleibt
Auch bei der ÖVP haben einige Politiker dem Ball eine Absage erteilt: Umweltminister Niki Berlakovich hat Verpflichtungen "privater Natur", auch Justizministerin Claudia Bandion-Ortner bleibt lieber zu Hause. Innenministerin Maria Fekter wird den Ball wie üblich als "oberste Polizei-Chefin" aus Solidarität zu den arbeitenden Beamten nicht besuchen.

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