Datenleck: E-Mail-Passwörter von Politikern frei zugänglich

Gestohlene Daten

Datenleck: E-Mail-Passwörter von Politikern frei zugänglich

Im Internet ist ein riesiger Datensatz mit gestohlenen Log-in-Informationen aufgetaucht.

Wien. Betroffen sind von dem Datenleck 3,3 Millionen Österreicher. Doch auch von Politikern wurden ­E-Mail-Adressen und dazugehörige Passwörter entdeckt, berichtet die Recherche-Plattform Addendum.

7 Minister. Konkret finden sich in dem Datensatz 7.800 E-Mail-Adressen und dazugehörige Passwörter von Mitarbeitern der öffentlichen Hand. Am stärksten betroffen sind die Polizei, das Finanzministerium von Hartwig Löger, das Land Steiermark, aber auch das Justizministerium von Josef Moser. Demnach fanden sich E-Mail-Adressen plus Passwörter von sieben ­Ministern. Dabei soll es sich aber primär um Partei-Mail-Adressen handeln.

SPÖ und Grüne gehackt. Was lag noch offen im Netz herum? Die Grünen (122 ­E-Mail-Accounts) und die SPÖ (99 E-Mail-Accounts) sollen die höchste Zahl betroffener ­E-Mail-Adressen aufweisen.

1.500 Polizei-Mail-Adressen. Seitens der Bundesregierung hieß es, dass keine E-Mail-Adressen, die „im Zuständigkeitsbereich der Bundesregierung liegen“, betroffen seien. Und im Innenministerium wurde betont, dass es sich bei den 1.500 Polizei-Mail-Adressen de facto um die Daten für die Anmeldung bei Plattformen wie etwa Twitter handle.



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