Der designierte Gesundheitsminister Mückstein hatte bereits seine ersten Termine.
Wien. Am Mittwoch erschien der designierte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein nicht mit Sneakers zu seinem ersten Kennenlerntermin bei Kanzler Sebastian Kurz.
Tags zuvor hatte sich der Mediziner bereits bei sämtlichen Landeshauptleuten gemeldet. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Niederösterreichs Johanna Mikl-Leitner hatte er dabei auch telefonisch seinen „Respekt und Dank für die konsequente Linie“ – den Lockdown – ausgesprochen.
Länderlinie. Der Kampf mit den Ländern um eine gemeinsame Linie in der Pandemie wird wohl die erste Herausforderung für Mückstein werden. Er will, ähnlich wie in Deutschland, ein klares Vorgehen ab einer festgelegten Inzidenzzahl.
Regierungskurs. Davon muss er wohl auch erst ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz überzeugen, der zwar in der Theorie auch für schnelles regionales Handeln wäre, aber viel mehr Rücksicht auf Länderbefindlichkeiten nehmen will.
Impfen. Der Impfkampagne will der Allgemeinmediziner einen Turbo verpassen. Was durch die eine Million vorgezogene Pfizer-Dosen dank EU-Deals leichter wird. Aber Mückstein wird auch die vielen Impfskeptiker überzeugen müssen, sich doch immunisieren zu lassen.