''Überraschungsangriff'' heißt das Buch, das ab September Bad News für Kickl bringen könnte.
Geheimdienst. „28. 2. 2018, 08.00 Uhr früh. Eine Armada von Staatsanwälten und Polizeibeamten steht bereit für eine Hausdurchsuchung im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung BVT. Tage zuvor ist auf höchster Ebene und unter größter Geheimhaltung generalstabsmäßig der Zugriff geplant worden“, wird das neue Buch von Ex-BVT-Chef Peter Gridling vorgestellt.
Im September sollen die 240 Seiten (im Seifert Verlag) erscheinen und könnten Bad News für Ex-FPÖ-Chef Herbert Kickl und Co bedeuten. Er war damals schließlich Innenminister. Gridling war quasi „Inlandsgeheimdienst“-Chef, der kurzfristig von ihm suspendiert wurde. Dies musste er freilich wieder zurücknehmen. Die Razzien – von der WKStA angeordnet – wurden zum überwiegenden Teil durch das Gericht aufgehoben.
»Politischer Machtmissbrauch«?
Abrechnung. Gridling wolle über „politischen Machtmissbrauch von Strafverfahren“ schreiben. Dass die ÖVP genau jetzt Kickl als „Sicherheitsrisiko“ bezeichnet, dürfte kein Zufall sein.