Eurofighter: Sechs Piloten eingespart

15 Jets – nur noch 12 Piloten

Eurofighter: Sechs Piloten eingespart

Der Sparstift bei den Eurofightern triff auch die Piloten: Sechs werden eingespar.

Jetzt ist es amtlich: Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) bestätigt in parlamentarischen Anfragen an die FPÖ das Streichkonzert bei den Eurofightern: Konkret wird die Zahl der Flugstunden um 370 auf 1.070 gesenkt (1 Stunde kostet 60.000 Euro).

Bei bei den „Saab 105“ auf 1.200 (minus 400).
Mit massiven Auswirkungen auf die Piloten: Bei den Eurofightern waren für 15 Jets 18 Piloten da – jetzt sind es 12. Für 18 Piloten sind es einfach nicht genug Flugstunden, damit sie ihre Eurofighter-Lizenz behalten. „Sie werden aus dem System genommen“, so Heeressprecher Michael Bauer.

Für die vier eingesparten Piloten wird im Heer noch ein Job gesucht – das bestätigte auch Klug. Sie sind über 40 und finden im Zivilbereich keine Stelle mehr. Problem: Wird ein Pilot etwa als Flugsimulator-Offizier eingesetzt, fallen Zulagen weg – das Gehalt sinkt. Bei der Personalvertretung rechnet man deshalb jetzt mit mehreren Arbeitsprozessen. Es sei denn, die Koalition einigt sich auf ein Personalpaket, das die Soldaten irgendwie entschädigt (siehe Story auf Seite 7).

G. Schröder



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