Fällt Vassilakou, explodiert auch Rot-Grün

Wien

Fällt Vassilakou, explodiert auch Rot-Grün

Am 25. November könnte Maria Vassilakou grün-intern abgewählt werden. Dann kracht es.

Seit Partei-Rebellen rund um den grünen Klubchef der Inneren Stadt, Alexander Hirschenhauser, per Antrag auf der Landesversammlung der Grünen den Rückzug Maria Vassilakous fordern, ist Feuer am Dach. Rot-Grün steht am Abgrund: Die SPÖ ringt um einen Häupl-Erben. Es droht sogar eine Parteispaltung.

Und Heumarkt-Rebell Hirschenhauser – er war als Spitzenkandidat der Liste Pilz in Wien geplant – sprengt die Grünen. Ihn unterschätzt man seit seiner Urabstimmung gegen Vassilakou, Chorherr und die gesamte Parteispitze keine Sekunde mehr. „Gewinnt er auch am 25. November, zerplatzt Rot-Grün, dann folgt die Neuwahl und auch die Wiener Grünen können sich beim AMS zur Jobsuche anmelden“, sagt ein Insider.

Kritik. Der Rebell sorgt jedenfalls für grüne Empörung. „Ich bin verärgert. Sein Verhalten ist destruktiv und verantwortungslos“, so Silvia Nossek, Währinger Bezirkschefin, zu ÖSTERREICH. „Will man die Grünen in die Zerstörung treiben, dann so.“

Gibt Vassilakou auf? Vassilakou selbst will „zuerst die Grünen wieder zukunftsfit machen – und dann erst über Personalia reden, inklusive meiner eigenen Person“... (sto, gaj)



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