Faßmann krempelt Mathe-Matura um

Wertung fairer

Faßmann krempelt Mathe-Matura um

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) präsentiert heute die neue Mathe-Matura.

Wien. 2018 gab es 22 % Fleck bei der schriftlichen Mathe-Matura in den Gymnasien – doppelt so viele wie im Jahr davor. Faßmann hat deshalb den Prüfungsmodus geändert, heute stellt er die Reform vor. Kurz: Es wird, wenn nicht einfacher, so doch fairer und verständlicher.

  • Texte. Im vergangenen Jahr waren die Angabetexte teilweise unklar formuliert, das soll sich ändern: Sie werden schon ab dem kommenden Mai kürzer und auch verständlicher werden.
  • Beratung. Die Schülerinnen und Schüler sollen zu Beginn der schriftlichen Prüfung zudem bei Fach­lehrern nachfragen können, wenn sie die Angabe nicht verstehen.
  • Bewertung. Geändert wird auch die Bewertung: Bisher gab es für eine Frage entweder null Punkte oder einen Punkt. Künftig kann es auch Punkte geben, wenn das Ergebnis durch einen Rechenfehler falsch ist, aber der Rechenweg korrekt ist.
  • Weniger Papierkrieg. Änderung Nummer 4: Zu Beginn der Prüfung muss ein langer Arbeitsbehelf aus­gefüllt werden – auch das wird eingeschränkt.

(gü)

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