Finale Schlacht ums FPK

Nach Kärnten-Wahl

Finale Schlacht ums FPK

Partei-Boss Ragger hat die Sitzung für Verhandlungen unterbrochen.

FPK-Chef Christian Ragger ist am Montag gegen 12.30 Uhr zur Vorstandssitzung im blauen Landtagsklub in Klagenfurt zurückgekehrt, nachdem er gegen 10.00 Uhr zu "Verhandlungen" aufgebrochen war. "Wir sind auf einem guten Weg zu einer geschlossenen Partei", sagte Ragger zu den wartenden Journalisten. Noch sei nichts fix, aber: "Sie werden heute noch ein Ergebnis erhalten." Indes verdichteten sich Gerüchte, dass vor dem Abend mit keiner Entscheidung zu rechnen war.

Diashow: FPK-Krisensitzung in Klagenfurt

FPK-Krisensitzung in Klagenfurt

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    In der blauen Krisensitzung am Montag sollen die Entscheidungen über die sechs verbliebenen Sitze im Landtag fallen. Gerhard Dörfler , Harald Dobernig und Hannes Anton (alle FPK) hatten entgegen der Wünsche der neuen Parteiführung nicht auf ihre Mandate verzichtet. Sollten die drei Politiker ihre Mandate behalten, könnten sie aus der Partei ausgeschlossen werden. Unter den Journalisten war spekuliert worden, dass sich Ragger während der Sitzungspause am Vormittag mit Dörfler, Dobernig bzw. Anton getroffen hatte.

    EU-Abgeordneter Andreas Mölzer (F) hatte sich am Rande der Sitzung am Vormittag etwas weniger optimistisch als Ragger gezeigt. Er sei nicht überzeugt, dass die aktuelle die letzte blaue Krisensitzung sei. Auch Parteiausschlüsse für die Dissidenten hielt Mölzer für durchaus möglich: "Dass man den einen oder anderen verliert, kann passieren."
     

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