APA/HELMUT FOHRINGER

Politik

FPÖ zieht davon: Kickl ist Umfrage-Kanzler

Die Freiheitlichen können sich nun weiter auf dem ersten Platz festsetzen.

Umfrage. Würde am Sonntag gewählt, hieße der Sieger Herbert Kickl und seine FPÖ, wie die aktuelle ÖSTERREICH-Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft (2.000 Online-Interviews vom 28.11.–30.11., max. Schwankung 2,2 %) zeigt.

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Vorsprung. Schon letzte Woche kickte seine FPÖ die SPÖ vom Umfrage-Thron, nun konnten die Blauen ihren Vorsprung noch weiter ausbauen: Mit 27 % (+1) liegen sie nun schon zwei Prozentpunkte vor den Sozialdemokraten, die seit zwei Wochen unverändert bei 25 % stagnieren. Auf dem dritten Platz folgt die ÖVP, sie verzeichnet ein Mini-Plus (+1), kann aber weiter um Platz eins nicht mitreden.

Bierpartei-Einzug. Trotz Minus (–1) sichern sich die Neos mit 12 % Platz vier, die Grünen folgen unverändert (10 %) dahinter. Bei einem Antritt zu Parlamentswahlen würde es Dominik Wlaznys Bierpartei auf vier Prozent bringen, das reicht knapp für einen Einzug in den Nationalrat, sollte die Wlazny-Partei tatsächlich antreten.

Kanzler-Triell geht 
jetzt an FPÖ-Chef Kickl

Triell. Lagen Amtsinhaber Karl Nehammer, SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner und FPÖ-Chef Herbert Kickl letzte Woche noch in der Frage nach der Kanzler-Direktwahl gleichauf (16 %), zieht der FPÖ-Obmann auch hier davon: Er kann als Einziger aus dem Trio um einen Prozentpunkt zulegen, ist nun zum ersten Mal „Umfrage-Kanzler“.

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Bundeskanzler Karl Nehammer bleibt unverändert auf 16 %, SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner verliert hingegen an Boden: Mit einem Minus (–1) ist sie nur mehr Dritte, die SPÖ-Vorsitz-Debatten zollen wohl ihren Tribut. Dahinter können sich Grünen-Chef Werner Kogler und Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger auf 6 % (+1) verbessern.

Mehrheit mit Türkis-Grün unzufrieden

Nach aktuellen Umfragewerten käme Türkis-Grün zusammen nur noch knapp über 30 %. Kein Wunder: Ganze 56 % aller Österreicher sind mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden, nur 6 % bewerten die Koalitionsarbeit als stabil und gut. Damit ist man endgültig in neuen Tiefen angekommen: Nicht einmal jeder Fünfte (19 %) sieht die Koalition und ihre Tätigkeit in einem guten Licht.

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