Ute Bock - Hoffnung für Flüchtlinge in Wien

Kritischer Zustand

FPÖler verhöhnen kranke Ute Bock

Flüchtlingshelferin Ute Bock (71) liegt in einem Wiener Spital.

Ihr unermüdlicher Einsatz für Asylwerber hat sie bereits zu einer Legende in der Community gemacht. Umso größer der Schock, als bekannt wurde, dass Ute Bock (71) nach einem Schlaganfall im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital liegt.

In der Nacht auf Freitag war Bock in der Waschküche zusammengebrochen, wurde dann nach einigen Minuten von Flüchtlingen, die sie im Wohnheim in Wien-Favoriten gesucht hatten, gefunden. Der Vorstand ihres Vereins wandte sich am Sonntag an die Öffentlichkeit: Bock sei in „kritischem Zustand, aber nicht in Lebensgefahr“, und bedingt ansprechbar.

Im Internet kursieren inzwischen unzählige Besserungswünsche für Bock – aber auch böse Häme von FPÖlern (siehe unten).

"Kein Mitleid" mit Ute Bock

Während unzählige Menschen auf Twitter und Facebook Ute Bock gute Besserung wünschten, sorgte FPÖ-Politiker und Herausgeber der Neuen Freien Zeitung, Robert Lizar, mit seinem Facebook-Post für Empörung. Er kommentierte die Neuigkeit mit „Mein Mitleid hält sich in Grenzen“. Böse Kommentare lieferten zwei weitere FPÖ-Mitarbeiter.

(pli)

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