Frank liefert wieder Eklat

Wahlarena

Frank liefert wieder Eklat

Polit-Milliardär im TV Stronach pöbelt Moderatoren an.

Frank Stronach hat mit seinem Auftritt in der Puls-4-Wahlarena für den nächsten Eklat gesorgt. Auf die Fragen des Publikums antwortete er kaum, wenn die Moderatoren Peter Rabl und Thomas Mohr nachhaken wollten, hagelte es Angriffe von dem Polit-Milliardär. „Ihr habt ja keine Ahnung, Sie können nicht einmal lesen.“ Auch an Umfragen wollte Stronach nicht erinnert werden: „Die sind alle nur gekauft“, grollte er. Um Höflichkeit oder Benimmregeln kümmerte sich Stronach – wie gewohnt – nicht.

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    Wilde Wortgefechte

    Vor allem mit Rabl lieferte sich der Neo-Politiker wilde Wortgefechte. Mit exakten Fragen brachte der Journalist Stronach aus dem Konzept. Dieser griff um so mehr an: „Sie wollen ja nur verhindern, dass ich den Leuten die Wahrheit sage, Sie sind auch ein Teil der Systems.“ Auch ein Publikums-Gast bekam sein Fett weg: „Belehren Sie mich nicht!“

    Stronach in der Wahlarena - O-Töne


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    23:24 Uhr: Die PULS4-Wahlarena ist zu Ende.

    23:23 Uhr: Stronach darf sein Schluss-Statement abgeben. Er sagt eine kurze vorbereitete Rede, die Wähler dazu motivieren soll, ihn zu wählen.

    23:21 Uhr: Stronach war bisher ruhig. Als der OGM-Chef Stronachs Satz "Wer das Gold hat, schafft an" zitiert, wird er emotional und regt sich auf, dass dieser Satz immer falsch zitiert werde. Er fühle sich falsch verstanden.

    23:20 Uhr: 25 Prozent finden Zustimmung bei Stronachs Satz, er habe viel für dies Land gedient.

    23:20 Uhr: Beim Thema Pensionen fand Stronach nur 6 Prozent und beim Thema Euro fand er 10 Prozent Zustimmung.

    23:18 Uhr: Stronach konnte 20 Prozent der Befragten beim Thema Wirtschaft überzeugen.

    23:18 Uhr: 500 Personen - repräsentativ ausgewählt - wurden während der Sendung gemacht.

    23:17 Uhr: Es geht weiter mit der Analyse vom OGM.

    23:10 Uhr: Die Befragung ist zu Ende. Nach der Pause kommt noch die Analyse. Stronach bemerkt süffisant: "Das ist immer das Gleiche."

    23:09 Uhr: Nun geht es um das Thema Überwachung. Stronach spricht von Maßnahmen, aber "die werden Sie nicht verstehen" in Richtung Rabl.

    23:08 Uhr: Rabl und Stronach streiten weiter. Rabl kommt nicht dazu seine Frage zu Ende zu stellen und Stronach will ständig ausreden.

    23:07 Uhr: Stronach regt sich auf, dass Rabl immer Unterstellungen mache und nicht bei ihm nachfrage. "Das ist keine Unterstellung. Frau Nachbaur (Stronachs rechte Hand, Anm.) hat gesagt, dass Sie vom Leben in Amerika geprägt sind." Stronach reagiert verärgert darauf und streitet weiter mit Rabl.

    23:01 Uhr: Stronach zu Rabl: "Können Sie beweisen, wieviel Sie schon für soziale Zwecke gespendet haben?" "Nein, das kann ich nicht, ich habe vom Bettler, dem ich Geld gegegeben habe, keine Rechnung verlangt." Aber er, Stronach, habe schon sehr viel für soziale Zwecke gezahlt.

    22:58 Uhr: Das Duell Rabl - Stronach geht weiter. Rabl angriffig: "Herr Stronach, wer wählt Sie? Herr Häupl oder die Bürger?"

    22:55 Uhr: Stronach vs. Haselsteiner
    "Warum soll man nicht Herrn Haselsteiner wählen? Er ist auch reich", so Mohr. Stronach kontert: "Pass auf. Der Haselsteiner hat sein Geld nur mit Staatsaufträgen gemacht."

    22:53 Uhr: Und nun ist wieder eine Frage aus dem Publikum an der Reihe. Allerdings wird die Frage nicht zur Zufriedenheit des Bürgers beantwortert: "Sie reden von Washington und Korea, aber Sie treten ja in Österreich an", so der Zuschauer.

    22:52 Uhr: Stronach will einen Italien-Euro einführen (auch für jedes andere Euro-Land), der dann an der Grenze in der Wechselstube gewechselt wird.

    22:51 Uhr: Stronach tigert etwas aufgeregt und wild gestikulierend um das Pult herum.

    22:50 Uhr: Rabls Kommentar, dass die Einführung eines eigenen Österreich-Euros die Wirtschaft schädige, beantwortet Stronach flapsig: "Das stimmt doch alles nicht." Nun folgt wieder ein Wortwechsel zwischen dem Journalisten und dem Magna-Gründer.

    22:47 Uhr: Die Frage, ob der österreichische Euro an der Grenze zu Italien gewechselt werden muss, konnte Stronach nicht beantworten. Er erzählte lieber von den Knackpunten und Schwächen des Euros.

    22:45 Uhr: Nun greift Stronach die Moderatorin nach einer Unterbrechung an: "Haben Sie schon einmal Löhne gezahlt? Warum unterbrechen Sie mich ständig? Das blaue Licht ist noch nicht an." Daraufhin ist die Moderatorin kurz verdutzt. Die Moderatorin wollte nur, dass Stronach die Frage eines Studenten beantwortet und nicht erklärt, warum der Euro eingeführt wurde.

    22:44 Uhr: "Die Menschen wissen schon, dass die Gesundheit das höchste Gut ist, das man hat." Auf eine konkrete Nachfrage von Moderator Mohr, antwortet Stronach wieder etwas emotionaler: "Ihr wollt immer alle bevormunden." Thomas Mohr möchte jedoch wissen, wie Stronach messen will, wer gesund lebt. Stronach will niemanden bevormunden, jedoch es müsse schon in der Schule mit einer gesunden Lebensweise beginnen, so der Milliardär.

    22:42 Uhr: Trotzdem beantwortet er die Frage nicht zur Zufriedenheit der Moderatorin.

    22:41 Uhr: Frank Stronach wirkt nun ruhiger und beantwortet sachlich eine Frage aus dem Publikum.

    22:40 Uhr: Thomas Mohr erklärt noch einmal Sinn und Zweck des blauen Lichts, das nach einer Minute bei der Beantwortung der Bürgerfrage aufscheint.

    22:39 Uhr: Es geht weiter

    22:33 Uhr: Kurze Werbepause

    22:31 Uhr: Nun zitiert Stronach Einstein und fragt, ob die Wähler den neuen Weg gehen möchte oder weiterhin Schulden machen wollen.

    22:29 Uhr: Auf die Frage eines 18-jährigen Schülers nach der Pension, antwortet Stronach: "So jung und denkst schon an die Pension?". Stronach lädt den Schüler zu sich ein, damit er sich was anschauen kann, damit er was lernen kann.

    22:28 Uhr: Stronach ist für einen Mindestlohn in der Höhe von 1200 bis 1400 Euro. Der Mindestlohn sollte aber höher sein, als das Geld von der Sozialkarte.

    22:27 Uhr: Stronach geht auf diese Spitze nicht ein und redet wieder von der Einführung der Sozialkarte. Und natürlich von den Funktionären, die seiner Meinung zu viel verdienen.

    22:26 Uhr: Peter Rabl geht auf Angriffsmodus: "Ich weiß nicht, ob Sie die Umfragen verfolgen, aber Sie schneiden in allen Konfrontaionen am schlechtesten ab."

    22:25 Uhr: Stronach will nicht, dass jemand in Österreich Hunger leidet, aber er möchte statt der Mindestsicherung eine Art Sozialkarte einführen, mit der man Lebensmittel einkaufen kann. Aber keine Zigaretten und keinen Alkohol. Daraufhin fragt der Bürger, wer darüber entscheidet, was er zum täglichen Leben braucht.

    22:24 Uhr: Inhaltlich hat Frank Stronach heute noch wenig Neues gebracht. Er regt sich lieber über gestellte Fragen oder Unterbrechungen auf. Nun kommt die nächste Frage aus dem Publikum. Es geht um die Mindestsicherung.

    22:22 Uhr: Nun attackiert Stonach auch Moderator Thomas Mohr: "Stellen Sie gscheite Fragen und machen Sie keine Statements!"

    22:20 Uhr: Stronach und Rabl liefern sich wieder ein Schreiduell.

    22:17 Uhr: Frage: "Können Sie sich vorstellen, Staatschulden aufzunehmen, um Arbeitsplätze zu retten?"

    22:15 Uhr: Ein Zuschauer sagt zu Stronach, dass durch Schulden Werte aufgebaut werden. Stronach antwortet: "So ein Blödsinn. Durch Schulden werden keine Werte geschafft. Schulden sind Schulden, Werte sind Werte."

    22:14 Uhr: Stronach zu Rabl: "Lassen Sie mich ausreden. Da ist kein blaues Licht."

    22:13 Uhr: Rabl und Stronach führen nun ein Duell gegeneinander.
    Rabl: "Kann ich meine Frage fertig stellen?"
    Stronach: "Kann ich fertig ausreden?"

    22:10 Uhr: Peter Rabl führt nun das Thema Steuern ein. Es geht um Vermögenssteuern. Peter Rabl verweist darauf, dass das Konzept von Stronach keine Steuern für Reiche vorsieht. Stronach kontert: "Das ist falsch. Sagen Sie mir nicht was in meinem Konzept steht."

    22:09 Uhr: Die erste Bürgerfrage aus dem Publikum. Allerdings wird Stronach gleich zu Beginn von der Moderatorin ermahnt, dass er beim Thema bleiben soll, damit er in einer Minute die Frage beantworten kann. "Wenn Sie mich immer unterbrechen, dann kann ich nicht fertig werden."

    22:08 Uhr: Thomas Mohr: "Vielleicht ist das nach der Sendung besser."

    22:07 Uhr: Frank Stronach: "Ich habe doch gesagt, ich will ein Bier haben!" So der Magna-Grüner verdutzt auf das Wasserglas.

    22:06 Uhr: Thomas Mohr begrüßt den Journalisten Peter Rabl, den OGM-Chef Wolfgang Bachmayer und Frank Stronach.

    22:00 Uhr: In wenigen Minuten geht es los: Frank Stronach stellt sich in der PULS4-Wahlarena den Fragen von Peter Rabl und von Bürgern.

     

    Stronach im Interview:"Die TV-Auftritte sind mir sehr gelungen"

    ÖSTERREICH: Wie beurteilen Sie Ihre bisherigen Auftritte in den TV-Duellen?
    Frank Stronach: Ich glaube, dass es mir gut gelungen ist, meine Positionen zu erklären und auf die Funktionärsgesellschaft hinzudeuten. Am besten verdienen in unserem Land die Parteifunktionäre durch die Freunderlwirtschaft. Die sollte man ordentlich besteuern, nicht den Mittelstand, die vielen fleißig arbeitenden Menschen.

    ÖSTERREICH: Und genereller, wie läuft der Wahlkampf? Sie haben mit Ihrer Art für erhebliche Aufregung gesorgt.
    Stronach: Das Wichtigste ist für mich, dass die österreichischen Bürger mich besser kennenlernen. Von den Medien werde ich ja nicht immer fair beschrieben, weil ich gegen das System der Freunderlwirtschaft und Korruption antrete. Ich werde auch die nächsten Wochen den Wahlkampf dazu nutzen, den Bürgern zu erklären, dass wir die besten Lösungen haben. Das Wichtigste: Wir dürfen keine Schulden mehr machen, brauchen ein vereinfachtes und gerechtes Steuersystem ohne Schlupflöcher und Privilegien, müssen die Verwaltungskosten zivilisiert abbauen und wir wollen weniger Berufspolitiker.

    ÖSTERREICH: Also keine Änderung?
    Stronach: Ich bleibe, wie ich bin.

    ÖSTERREICH: Welchen Standpunkt hat das Team Stronach jetzt zur Todesstrafe?
    Stronach: Selbstverständlich dagegen. Das war von Anfang an klar, das kommt nicht in unser Parteiprogramm.

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