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Front gegen Rendi?

Nächster Roter für Sicherungshaft

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger spricht sich offen für die von der SPÖ sonst heftig kritisierte Sicherungshaft aus.

Nach dem Erdrutsch-Sieg der SPÖ im Burgenland scheint die Stimmung unter den Sozialdemokraten derzeit gut zu sein. Es gibt zumindest einen kleinen Auftrieb im Hinblick auf die Wien-Wahl im Herbst, dennoch sind SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner und ihr Team noch mit der Suche nach einer klaren Parteilinie beschäftigt.

Und da gibt es immer wieder Schreie aus den Bundesländern, die einen strengeren Kurs in bestimmten Kernthemen verlangen. Nun spricht sich erstmals ein SPÖ-Politiker für die sonst so umstrittene Sicherungshaft aus. Klaus Luger, Linzer Bürgermeister, ist entgegen Parteilinie nicht gegen die geplante Umsetzung von Türkis-Grün. "Ich bin für die Einführung der Sicherungshaft, wenn es klare, transparente Regeln gibt, aus welchen Gründen jemand in Haft genommen werden kann", so Luger zu den "Oberösterreichischen Nachrichten".

Zudem mahnt er, dass man nach dem Wahlsieg Hans Peter Doskozils Schlüsse ziehen müsse. "Alle in der Partei – mich eingeschlossen – sind gefordert, die Themen der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen sowie klare und unmissverständliche Aussagen zu treffen", so Luger.

Damit ist er nicht alleine. Denn auch Doskozil selbst sprach sich noch am Sonntagabend in der "Zeit im Bild 2" für eine Sicherungshaft aus, sofern diese auch verfassungskonform sei.

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