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Gendern, Armin Wolf und FPÖ: ORF-Stiftungsratschef teilt aus

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Im Interview mit Isabelle Daniel teilt Norbert Steger ordentlich aus.
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Auch eine Woche nach der Abwahl Alexander Wrabetz‘ sorgt die ORF-Wahl weiterhin für Aufregung. Im Interview mit Isabelle Daniel stellte Stiftungsratschef Norbert Steger nun ordentlich gegen Gender, Armin Wolf und die FPÖ aus.

„Wrabetz war ein guter Generaldirektor – aber die letzten Jahre nicht mehr,“ stellt Steger fest. „Eine Erneuerung im ORF ist nötig.“ Der Ex-FPÖ-Chef übt dabei scharfe Kritik am scheidenden Generalsekretär, den er „männliche Merkel“ nennt. Als Beispiel nennt Steger dabei die Themen Gendern und soziale Medien.

"Es gibt das freie Mandat"

„Es muss eine einheitliche Regel im Unternehmen geben“, so der Stiftungsratschef. Es gibt bis heute im bezüglich Gendern keine Richtlinie. Wrabetz habe zwar eine Richtlinie verfasst, wie Journalisten nach außen auftreten, habe aber „sanktionslos Verstöße durchgelassen.“

Im Gegensatz zu den anderen FPÖ-Stiftungsräten hat Steger Weißmann und nicht Lisa Totzauer gewählt. „Es gibt das freie Mandat in der FPÖ. Ich war von der Lisa Totzauer nicht überzeugt“, rechtfertigt sich Steger.

"Das ist eine Gemeinheit"

Massive Kritik übt Steger auch an ZiB2-Anchor Armin Wolf. „Es stört mich, wenn Angriffe auf eigene führende Leute im ORF kommen.“ Wolf habe etwa live auf Sendung, ihn selbst als „umstrittenen Vorsitzenden“ bezeichnet. "Das ist eine Gemeinheit mir gegenüber." Steger kritisiert auch Wolfs Interviewführung: "Er führt ja Duelle, er will als Sieger herausgehen und nicht Informationen fürs Publikum gewinnen."

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