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Kitzbühel

Grasser zittert um Bauernhof

Im Herbst soll die Entscheidung über das Nutzungsrecht für Finanzminister Grassers Bauernhof getroffen werden.

In Kitzbühel gibt es weiter Diskussionen um den Bauernhof von Finanzminister Karl-Heinz Grasser, den „Unterhirzinger Hof“. Der Beschluss über das Nutzungsrecht für den Finanzminister solle im Herbst fallen, ein genauer Termin stehe allerdings noch nicht fest, heißt es von Seiten der Stadtgemeinde. Gerüchte, wonach die Entscheidung schon Ende Oktober fallen könnte, wurden dementiert. Falls die Stadtgemeinde gegen Grasser entscheiden sollte, müsste er wieder ausziehen.

Merkwürdig.
Der Pressesprecher des Finanzministers, Manfred Lepuschitz, bezeichnet die Hinauszögerung des Verfahrens als „merkwürdige Situation, die nicht nachvollziehbar ist.“ Aus dem Büro von Bürgermeister Winkler (ÖVP) heißt es dazu, dass Grasser in Kitzbühel zwar sehr wohl erwünscht sei, er aber nicht anders behandelt wird als „der Herr Müller und der Herr Meier.“

Genau das wollen die Tiroler Grünen und die Tiroler SPÖ nicht glauben. Sie befürchten, dass der Finanzminister bevorzugt wird. Wenn das Grundverkehrsgesetz für Einzelfälle zurecht gebogen werde, hätte es seine Wirksamkeit verspielt und sei damit obsolet, kritisierten die Grünen.

Eine Hürde wurde für Grasser bereits beseitigt: Die landwirtschaftliche Fläche – 2,9 Hektar Wiese und 3,9 Hektar Wald – wurde vom Gebäude getrennt. Damit ist das Gebäude keine Landwirtschaft mehr.



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