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48 Millionen Euro

Guter Preis für ÖGB-Zentrale

Teurer als geplant hat der ÖGB die ehemalige Zentrale und weitere Immobilien verkauft. Der Erlös fließt in die Bilanz ein.

Der ÖGB bestätigte Donnerstag den Verkauf der Zentrale und der Liegenschaften am Wiener Schottenring und in der Wipplingerstraße an einen Fonds. Der Verkaufserlös wird in die Bilanz 2006 einfließen.

Den genannten Preis von 48 Millionen Euro wollte der ÖGB nicht kommentieren, sprach am Abend vor Journalisten von einem "sehr guten Preis". Zwischen Verkäufer und Käufer wurde Stillschweigen über die wirtschaftlichen Eckdaten des Verkaufes vereinbart, der Eigentumsübergang wird mit Ende des Jahres erfolgen.

Über den Käufer
Neuer Eigentümer der Immobilien ist die deutsche Tochter der Immobilienfondsgesellschaft Pramerica Real Estate Investors, die mit 350 Mitarbeitern in 14 Büros in Europa, den USA und Asien insgesamt Objekte im Wert von rund 25 Mrd. Euro verwaltet.

Internationale Käufersuche
Die Käufersuche erfolgte in den vergangenen zwei Monaten im Wege eines internationalen Tenderverfahrens, in dem sich die nunmehrigen Käufer nach anfänglich mehr als 100 Interessenten auch gegen namhafte heimische Immobilieninvestoren durchsetzen konnten, betonte der ÖGB.

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