BP-Wahl

Hofer will mit Zeman über Temelin sprechen

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Der FPÖ-Präsidentschaftskandidat hält das AKW "nicht für sicher".

FPÖ-Präsidentschaftskandidat Nobert Hofer will bei seinem Besuch in Tschechien auch die "Causa Temelin" und den Melker Prozess ansprechen. Nachdem er in einem tschechischen Radiointerview den Sicherheitsaspekt als entscheidend für AKW genannt hatte, ergänzte er am Freitag in einer Aussendung, er halte Atomkraftwerke "nicht für sicher und möchte keine AKW in Europa haben".

Kritik

Die Organisation "Atomstopp Oberösterreich" hatte sich zuvor gegen jede Relativierung in Richtung "sichere Atomkraftwerk" gewandt und kritisiert, dass Hofer in dem Interview gesagt hatte, ein Auftreten gegen Tschechien in der Atomfrage sei "nicht Aufgabe des Präsidenten, sondern der Minister".

Scharfe Kritik an Hofer war zuvor auch von der Umweltorganisation Greenpeace gekommen. Hofer verlasse den österreichischen Anti-Atom-Konsens, sagte Greenpeace-Sprecherin Hanna Simons. Atomkraftwerke "sind nie völlig sicher", betonte Simons. "Daher wollen wir keine Atomkraftwerke, weder in unseren Nachbarländern, noch in Europa oder anderen Teilen der Welt." Greenpeace kritisierte auch, dass Hofer als Bundespräsident nicht gegen Atomkraft auftreten wolle. "Wir erwarten von offiziellen Repräsentanten Österreichs egal welcher Funktion, dass sie im Ausland mit aller Entschlossenheit gegen Atomkraft auftreten", so Simons.

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