Explosion an Bord

Inferno auf Yacht: Strache kommt nicht zum U-Ausschuss

Der ehemalige Vizekanzler darf Kroatien vorerst nicht verlassen.

Heinz-Christian Strache entkam am Wochenende nur knapp einem Feuer-Inferno vor der kroatischen Küste. Die Jacht fing aus bisher ungeklärter Ursache vor dem Urlaubsort Biograd Feuer, die Passagiere - darunter auch Straches beiden älteren Kinder - konnte sich aber rechtzeitig retten.

Ausreise verweigert

Bis die Brandursache bekannt ist, dürfen Strache und die anderen Passagiere das Land nicht verlassen und müssen weiterhin in Kroatien stehen. Die Ermittlungen der kroatischen Behörden laufen.

„Da bin ich für drei Tage mit meinen zwei großen Kindern in Kroatien mit zwei befreundeten Familien du wir erleben bei der Heimfahrt am Sonntag in der Früh ein Schiffs-Drama", berichtet Strache gegenüber oe24. "Aus dem Maschinenraum sieg Rauch auf, der Kapitän hat sofort versucht, den Brand mit Feuerlöschern zu löschen. Zum Glück haben drei Steirer mit ihrem Boot die Besatzung in Sicherheit gebracht, bevor das Boot in Flammen aufging und in Folge Explosion stattfanden. Alle Beteiligten sind froh gesund und unverletzt diesen Schock überlebt zu haben“   

Video zum Thema: Fellner! LIVE: Heinz-Christian Strache im Interview

Strache lässt sich für U-Ausschuss entschuldigen

Für seinen Auftritt im U-Ausschuss am Donnerstag hat sich HC Strache nach dem Yacht-Inferno entschuldigen lassen. Die Parlamentsfraktion hat eine Entschuldigung von Strache erhalten. Er soll nun am 15. Juli im U-Ausschuss erscheinen. Am 6. Juli beginnt auch Straches Prozess wegen Bestechlichkeit am Wiener Landesgerichtshof. Dort wird Strache ein vermutlicher Gesetzeskauf im Zusammenhang mit der Privatklinik Wien-Währing zur Last gelegt.  

 

Video zum Thema: HC Strache über Yacht-Inferno
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