Parteizeitung

Kärnten: FPK startet in den Wahlkampf

Sonderausgabe der "Kärntner Nachrichten" wurde an Haushalte gesendet.

Zwar brachten die Verhandlungen über Neuwahlen zwischen den Kärntner Parteichefs am Freitag erneut keine Einigung, doch die FPK bringt sich bereits für den Wahlkampf in Stellung. Am Freitag landete in den Postkästen vieler Kärntner Haushalte eine Sondernummer der Parteizeitung "Kärntner Nachrichten". Inhalt der 16-seitigen Broschüre: Interviews mit FPK-Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Kurt Scheuch sowie Erklärungen von Uwe Scheuch zu seinem Rücktritt.

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FPK-Screenshot
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Kurt Scheuch bestritt gegenüber dem ORF Kärnten, dass es sich bei der Broschüre um Wahlwerbung handelt. Es sei "eine Information der Kärntner Bevölkerung, die so genannte unabhängige Medien bisher nicht leisteten", wird Scheuch zitiert. Die Zeitung sei zur Gänze von der Partei selbst finanziert, versichert er. Die FPK war zuletzt für eine Reduzierung und gesetzliche Regelung der Wahlkampfkosten eingetreten.

Umfragen
Während in den "Kärntner Nachrichten" eine Umfrage präsentiert wird, laut derer 68 Prozent der Kärntner gegen sofortige Neuwahlen sein sollen, sprachen sich in einer Umfrage des Nachrichtenmagazins "profil" 70 Prozent für Neuwahlen aus. Laut der "profil"-Umfrage würden 33 bis 35 Prozent der Kärntner am Sonntag die SPÖ wählen, die FPK, die vor vier Jahren knapp 45 Prozent eingefahren hat, käme hingegen nur noch auf 21 bis 23 Prozent.  Überraschend stabil bleibt die ÖVP. Trotz der Martinz-Affäre und des laufenden Birnbacher-Prozesses liegt die Partei bei zwölf bis 14 Prozent. Um einen Einzug in den Landtag zittern müsste hingegen das BZÖ. Die Orangen liegen bei drei bis fünf Prozent.

Bei einer Direktwahl läge der amtierende Regierungschef Gerhard Dörfler mit 22 Prozent knapp vor SPÖ-Chef Peter Kaiser mit 20 Prozent Zustimmung.

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