Kampusch-Kommission legt Bericht vor

Inhalt nicht bekannt

Kampusch-Kommission legt Bericht vor

"Es steht Einiges drin": Ein erster Zwischenbericht zum Fall Kampusch liegt vor. Das Papier umfasst zehn Seiten - über den Inhalt indes herrscht noch Stillschweigen.

Die im Dezember 2008 zum zweiten Mal einberufene Evaluierungskommission rund um den Fall Natascha Kampusch hat am Dienstag Innenministerin Maria Fekter eine ersten Zwischenbericht vorgelegt, über den Inhalt herrschte Stillschweigen. "Es ist nur ein Zwischenbericht, aber es steht immerhin einiges drin", so das knappe Kommentar vom Kommissions-Leiter und ehemaligen Verfassungsgerichtshofs-Präsident Ludwig Adamovich. "Ich will darüber nichts sagen."

Zehnseitiger Bericht
Auch im Ministerbüro gab man sich wortkarg. Man könne bestätigen, dass der etwa zehnseitige Bericht am Dienstag von Adamovich vorgelegt worden sei, so Minister-Sprecher Martin Brandstötter.

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Ludwig Adamovich, Foto: (c) APA

Inhaltlich wolle man die Zwischenbilanz nicht kommentierten. Wann es einen Abschlussbericht geben könne, sei noch unklar

Das Ziel des neuerlichen Einsatzes der Evaluierungskommission sei eine Analyse für eine Verbesserung der organisatorischen Abläufe bei Ermittlungen, hieß es im Dezember 2008. Thema seien dabei die Beobachtung der im November 2008 vom Bundeskriminalamt (BK) wieder aufgenommenen Erhebungen rund um den Entführungsfall Kampusch sowie die "begleitende Kontrolle" von etwaigen E-Mail-Veröffentlichungen aus dem Ministerium bzw. über den Fall.

Neben der Susanne Reindl-Krauskopf vom Institut für Strafrecht gehören auch der Ex-Präsident des Obersten Gerichtshofes, Johann Rzeszut, der Leiter der Rechtssektion im Innenministerium, Mathias Vogl, sowie Kriminalpsychologe Thomas Müller und Polizeijurist Rudolf Keplinger der Untersuchungsgruppe an.

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