Harte Attacke
Kanzler als Pizza-Bote: Das sagt Strache
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Kritik am Pizzaboten-Video von Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern ist am Donnerstag auch aus dem Lager der Freiheitlichen gekommen. Dass der Kanzler nur zufällig einen Mitarbeiter des SPÖ-geführten Sozialministeriums mit Pizza belieferte, nimmt die FPÖ der SPÖ nicht ab. "Was für ein Zufall! Der erste 'Bürger', den Christian Kern als Pizzalieferant besucht, arbeitet im SPÖ-geführten Sozialministerium und kandidierte für die Partei", schreibt etwa Parteichef Heinz-Christian Strache auf Facebook. "Wer's glaubt, wird selig", meinte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl in einer Aussendung.
FPÖ attackiert Kern mit "Plagiatsvorwürfen"
Kickl findet die Aktion "peinlich" und spricht von "sehr schräger Optik". Dass auch der frühere israelische Präsident Schimon Peres schon einmal als Pizzabote in einem Video aufgetreten war, trug Kern von den Freiheitlichen zudem den Vorwurf des "Plagiators" ein. Die Österreicher erwarten laut Kickl von einem Bundeskanzler eigentlich, "dass er die unzähligen Baustellen wie etwa im Gesundheitswesen, im Bildungssystem oder am Arbeitsmarkt abarbeitet und nicht, dass er nach DDR-Manier seine Genossen mit Essen versorgt".
Isabelle Daniel über Kerns Pizzaboten-Auftritt
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