Karl-Heinz Grasser: Jetzt wird's haarig

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Karl-Heinz Grasser: Jetzt wird's haarig

Das Thema Terminal Tower wird beendet, schon bald steht Grasser im Mittelpunkt.

Wien. Das war wohl Karl-Heinz Grassers ‚haarigster‘ Auftritt: Alle Blicke zog er auf sich, als er diese Woche mit frisch blondiertem und zerzaustem Haar vor Gericht auftauchte.

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April. Erblondet nach 28 Prozesstagen

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Dezember. 1. Tag im Buwog-Prozess

Am gestrigen 28. Tag im ­Korruptionsprozess gegen den Ex-Finanzminister und andere ging es wahrscheinlich zum letzten Mal um die Einmietung der Finanzbehörden im Linzer Terminal Tower. Danach wird es noch brisanter – mit dem Thema Buwog.

Millionen. Es geht um die Privatisierung der Bundeswohnungen (Buwog) im Jahr 2004 unter Minister Grasser. Er soll laut Aussagen des ­Mitangeklagten Peter Hoch­egger 2,4 Millionen Euro mitgeschnitten haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.
 
Trauzeuge. Schon heute könnte laut Prozess-Insidern die Einvernahme von Grassers Trauzeugen Walter Meischberger starten. Somit rückt auch eine erste Befragung KHGs immer näher.
 
Pause. Danach haben die Angeklagten wieder mehr als 10 Tage Zeit, sich vorzubereiten. Die nächsten Prozesstermine finden vom 24. bis zum 26. April statt. Dann ist wieder fast einen Monat lang Pause.
 

Makler Plech: Zentrale Figur bleibt abwesend

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Er rückt immer mehr in den Mittelpunkt: Ernst Karl Plech, Immo-Makler, Ex-Aufsichtsratschef der Buwog. Es geht darum, welche Rolle er bei der Einmietung der ­Finanz in den Terminal Tower spielte. Damals sollen 200.000 Euro Schmiergeld an KHG, Meischberger und Plech geflossen sein. Plech ist aufgrund einer schweren Erkrankung seit ­einiger Zeit nicht im Gerichtssaal. Spekuliert wird, dass er für verhandlungsunfähig erklärt werden könnte.
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