Kickl kämpft gegen alle

FPÖ

Kickl kämpft gegen alle

Kickl strickt aus dem Umstand, dass er nicht mehr Innenminister wird, seinen Wahlkampf.

Wien. Herbert Kickl hat keine Chance, in sein ehemaliges Ministerbüro im Innenministerium in der Herrengasse zurückzukehren. ÖVP-Chef Sebastian Kurz will ihn keinesfalls mehr als Innenminister, Bundespräsident Alexander Van der Bellen sowieso nicht – damit ist es vorerst aus und vorbei mit Kickls Ambitionen.
Doch was ein echter FPÖler ist, der macht daraus einen „Alle gegen mich, und ich ­gegen alle“-Wahlkampf und inszeniert sich als Opfer. Er werde ja nicht wegen Ibiza abgelehnt, so Kickl auf oe24.TV, sondern wegen seiner harten Asylpolitik.
 

ÖVP will Kickl nicht mehr als Minister

 
 
Gegengleich. Und er will sich, so erzählt Kickl ÖSTERREICH, ganz persönlich in die Wahlschlacht werfen. Konkret plant die FPÖ nicht nur eine Österreichtour für Norbert Hofer. Nein, auch Kickl tourt durch die Lande: „Wir machen das genau gegengleich – Norbert Hofer ist an einem Ort, ich am anderen“, erklärt Kickl. Das ist nicht nur eine räumliche Trennung, sondern eine Zweifirmenstrategie: Hofer gibt den „Good Cop“, Kickl den „Bad Cop“, den harten. Dazu passen Insta­gram-Fotos mit Kickl als Kletterer. Signal an die Wähler: „Hinauf komme ich immer.“

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