Klosterneuburg

Stadtchef fordert Entscheidung von Politik ein

Klosterneuburg kämpft weiter um eigenes Autokennzeichen

Trotz Eingemeindung in den Bezirk Tulln, will Klosterneuburg ein Alleinstellungsmerkmal.

Daran ist nicht mehr zu rütteln: Ab 1. Jänner 2017 gehört Klosterneuburg fix zum Bezirk Tulln, da der Bezirk Wien-Umgebung aufgelöst wird. Mit dieser Tatsache hat sich Klosterneuburg abgefunden, weil die Stadt eine BH-Außenstelle erhält und weil, wie berichtet, das lang umkämpfte eigene Stadtstatut mit 3 Mio. Euro Mehrkosten pro Jahr schlichtweg zu teuer ist.

Aber: Das eigene Autokennzeichen ("KG") für Klosterneuburg ist für Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) keineswegs vom Tisch: "Wir führen laufend politische Gespräche in verschiedenen Kreisen. Ich will bis Ende Oktober endlich Antworten und eine Entscheidung erhalten", sagt Schmuckenschlager leicht erbost im Gespräch mit ÖSTERREICH. Denn "ein eigenes Autokennzeichen kann doch nicht so ein Problem sein. Politisch ist es recht einfach. Die Befindlichkeit der Bürger darf nicht an der Bürokratie scheitern", betont der Bürgermeister weiter.

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Klosterneuburg

(c) Pamela Graf

Außerdem gibt es, laut Schmuckenschlager, "keine Gemeinde in ganz NÖ, die die Größe Klosterneuburgs hat und kein eigenes Autokennzeichen". Zudem kämen auf die Bürger selbst keine zusätzlichen Kosten zu.

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