Lehrer-Forderung kostet bis zu 534,3 Millionen

ÖSTERREICH

Lehrer-Forderung kostet bis zu 534,3 Millionen

Ministerium bewertete Verhandlungsangebote: Schmied-Vorschlag kostet maximal 172 Millionen Euro.

Das Unterrichtsministerium hat vor der Runde am Freitag die jüngsten Verhandlungsangebote in Sachen Lehrerdienstrecht nachgerechnet, berichtet ÖSTERREICH (Freitag-Ausgabe): Demnach kostet der Vorschlag der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst vom 3. Juli im Vollausbau (der laut den Berechnungen im Jahr 2050 erreicht würde) 534,3 Mio. Euro/Jahr.

Schon 2016 laufen Mehrkosten von 51,4 Mio. an, 2020 wären es schon 162,5 Millionen. Als Nachteile des  Lehrer-Vorschlags nennt das Ministerium: "Nur höhere Einstiegsgehälter für Lehrer ohne Reformanspruch, mehr Kosten für den Staat, ohne dass die Lehrer mehr Zeit mit Schülern verbringen, eine Fortführung der Zweiklassengesellschaft zwischen Lehrern der verschiedenen Schulformen sowie eine Kostenexplosion ab dem Jahr 2020."

Das jüngste Angebot von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (letzter Punkt: Beratungsstunde für Schüler und Eltern wird angerechnet) führt indes bis 2050 zu Mehrkosten von 172,1 Mio. Euro. 2016 fielen 25,7 Mio. Euro an, 2020 wären es 97,5 Mio. Euro. Die Berechnungen werden, so die Tageszeitung ÖSTERREICH, dem Finanzministerium übermittelt.

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