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Mauthausen-Komitee will Tätern vergeben

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Nach dem Reue-Brief eines Jugendlichen spricht sich das Mauthausen-Komitee für einen außergerichtlichen Ausgleich aus.

Während auf politischer Ebene die Wogen nach der „Nazi-Aktion“ von Ebensee weiter hochgehen, gibt es vom Mauthausen-Komitee (MKÖ) versöhnliche Töne. Hintergrund ist ein Brief eines der mutmaßlichen Täter: In dem kurzen, unsignierten Schreiben bittet der 16-Jährige um Entschuldigung.

Umfeld
„Bei aufrichtiger Reue reichen wir die Hand“, reagiert nun der Adressat, Willi Mernyi vom MKÖ. Er werde einen außergerichtlichen Tatausgleich unterstützen, zumindest für Jene, die bisher keine einschlägigen Kontakte zur Neonazi-Szene hatten. „Die Tat soll keinesfalls verharmlost werden, wir wollen den Jugendlichen aber eine Chance geben“, so Mernyi. Die Frage nach Hintermännern müsse aber geklärt werden, fordert Mernyi im ÖSTERREICH-Gespräch: „Das Umfeld der fünf Jugendlichen sollte genau angeschaut werden.“

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