Meinl: "Meine Töchter wollen ein Brüderchen"

Im ÖSTERREICH-Interview

Meinl: "Meine Töchter wollen ein Brüderchen"

Mann der Neos-Chefin geht in Karenz. 

Gute Nachrichten sind in der Politik ohnehin selten genug – am Freitag hatte eine lachende und sichtlich glückliche Beate Meinl-Reisinger eine solche parat: „Man sagt, es gibt nie den richtigen Zeitpunkt. Und wir können uns darauf einigen, dass es nicht der ideale Zeitpunkt ist. Aber es ist, wie es ist“, kündigte die 40-Jährige ihre Schwangerschaft in einer „sehr per­sönlichen Erklärung an. „Es geht nicht um einen Rücktritt“, hatten die Neos in ihrer Einladung wissen lassen. Spätestens da war klar: Es wird Nachwuchs geben.

In ÖSTERREICH erklärt eine hörbar glückliche und gelöste Parteichefin, wie sie sich ihre nähere Zukunft vorstellt:

  • Geburtstermin ist Anfang April – bis kurz vor der Geburt will Meinl, die schon kommende Woche das Mandat von ihrem Vorgänger Matthias Strolz und damit auch die Führung des pinken Parlamentsklubs übernimmt, arbeiten.
  • Mann in Karenz. Meinls Ehemann – ein Richter – wird „vom ersten Tag an in Karenz gehen“, so Meinl. Habe man sich bei den beiden Töchtern (jetzt 6 und 9) die Karenzzeit noch halbe-halbe aufgeteilt, so übernehme ihr Mann jetzt die Karenz allein.  Meinl: „Er freut sich schon darauf.“ Und: Ihre beiden Töchter wünschen sich ein Brüderchen.
  • Wieder zurück in der Politik will Meinl-Reisinger bereits  im Mai sein – und das ist für sie wichtig. Am 23. Mai wird das neue Europäische Parlament gewählt: Und die Neos haben mit ihrer jungen und telegenen Spitzenkandidatin Claudia Gamon große Pläne.
  • Strolz ist weg. Trotzdem – und das hat ja Meinl angedeutet – ist der Zeitpunkt ­alles andere als perfekt. Erst im Frühsommer hat sie die Partei von Matthias Strolz übernommen – und schon in der kommenden Woche wird sie auch Mandat und Klubführung übernehmen, Sie ist jedenfalls voll motiviert: „Ich wachse noch in den nächsten Monaten. Ich lege an Gewicht zu.“ G. Schröder

Meinl: "Meine Töchter wollen ein Brüderchen"

ÖSTERREICH: Sie sind gerade einmal zwei Monate Parteichefin – und jetzt das Baby …

Beate Meinl-Reisinger: Das war nicht geplant, das ist ein Wunder. Wir freuen uns riesig und hoffen, dass alles gut geht.

ÖSTERREICH: Wissen Sie es schon: Bub oder Mädchen?

Meinl-Reisinger: Nein, aber ich werde es mir sagen lassen. Ich bin noch vorsichtig – schließlich habe ich schon einmal ein Kind verloren. 

ÖSTERREICH: Wie geht es Ihnen jetzt?

Meinl-Reisinger: Mir geht’s gut gesundheitlich. Jetzt bin ich voll in der Kraft, ich übernehme wie geplant kommende Woche das Mandat von Matthias Strolz und damit den Klubvorsitz.

ÖSTERREICH: Wann kommt denn das Baby?

Meinl-Reisinger: Anfang April, da werde ich schauen, wie es mir geht – ein bisschen lockerer werde ich es schon angehen. Im April plane ich eine Auszeit, mein Mann geht von Beginn an in Karenz. Im EU-Wahlkampf im Mai kann ich vielleicht wieder da sein.

ÖSTERREICH: Ihr Mann geht in Karenz, das geht dann also.

Meinl-Reisinger: Ja er wird ein Jahr voll in Karenz bleiben und freut sich schon drauf. Er hat ja auch zwei größere Assistentinnen, die ihm helfen werden – sie sind dann schon 10 und 7 Jahre alt. Die wünschen sich übrigens ein Brüderchen.

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