Ein Kommentar von Rudolf Fußi zum Song Contest in Wien
Der Song Contest ist eines der erfolgreichsten Events in Europa. Mehr als 150 Millionen Zuschauer verfolgen das Spektakel jedes Jahr. Die Ausrichtung kostet sehr viel Geld, das aber gut investiert ist. Die Werbung für den Tourismusstandort Wien und für Österreich ist jedem verständlich und kann nur positiv gesehen werden.
Natürlich gibt es seit jeher populistische Angriffe gegen den Song Contest von Seiten der FPÖ, weil die mit Kunst und Kultur noch nie was anzufangen wussten. Was die FPÖ zusätzlich aufregt, ist natürlich die Buntheit des Events und sein klares Eintreten für Frieden, Miteinander und Vielfalt. Man erinnere sich nur an die weltweiten Schlagzeilen, als Conchita Wurst den Wettbewerb gewann. Nur engstirnige Menschen hat das gestört, weil der Horizont oft nicht bis zur eigenen Haustüre reicht. Oft stehen hinter den Angriffen der Gegner nichts anderes als homosexuellenfeindliche Motive, widerwärtig.
Im Übrigen weiß man jetzt, wer am meisten über Transpersonen oder Schwule in Presseaussendungen und Co. spricht, es ist in mehr als 80% nur die FPÖ, für die anderen ist es längst Normalität, nur für die Ewiggestrigen nicht. Willkommen in der Zukunft! 12 Punkte für die Lebensfreude!RUDOLF FUSSI