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'Beistandspflicht? Das ist nicht unser Krieg!'

Die Lieferung schwerer Waffen in ein Kriegsgebiet verlängert nicht nur einen aussichtslosen Krieg gegen eine Atommacht wie Russland, …

… sie bringt auch jene Staaten und deren Bürger in Gefahr, die mit diesen Waffenlieferungen die Spirale der Gewalt nur noch anheizen, ja eine Ausweitung des lokal auf die Ukraine begrenzten Konfliktes auf Europa regelrecht provozieren.

Ein Rechtsgutachten des Deutschen Bundestages sieht in Waffenlieferungen und der damit verbundenen Ausbildung ukrainischer Soldaten sogar den Kriegseintritt Deutschlands. Nein, diese Rechtsexperten sind genauso wenig Putin-Versteher wie Papst Franziskus, Sahra Wagenknecht oder Alice Schwarzer. Sie sind halt nur nicht von Kriegsgeilheit verblendet, stellen verantwortungsvolle Vernunft vor die Emotion der NATO-Versteher. Denn der Krieg in der Ukraine ist genauso entsetzlich wie das Morden im Jemen, in Afghanistan, Syrien, Irak oder Libyen. Aber es nicht unser Krieg! Die Ukraine ist weder Mitglied der EU noch der NATO, eine Beistandsverpflichtung ist daher nicht geboten. Die Mehrheit der Europäer lehnt Waffenlieferungen auch wegen der Gefahr eines Dritten Weltkrieges ab.

Eine Mehrheit lehnt übrigens auch Sanktionen ab, die nicht Russland, sondern nur uns selbst treffen. Dennoch werden Waffenlieferungen in der EU beschlossen, weitere Sanktionen, die die Inflation anheizen, verhängt. Anhand der Vorgänge einsamer Eliten an der Spitze unserer Nationen wird die Divergenz der Entscheidungen der „Volksvertreter“ zu den wahren Wünschen der Bevölkerung einmal mehr ersichtlich. Die Regierungen treiben ihre Länder in einen Krieg, ruinieren die europäische Volkswirtschaft und damit den Wohlstand. Für einen Krieg, der nicht unserer ist und in dem wir nichts zu suchen haben.