Ein Kommentar von Rudolf Fußi.
Ob man Sommer- und Winterzeit braucht oder auf die Umstellung verzichten soll, ist mir persönlich relativ egal, aber scheinbar ist es ein Thema. Die einen regt es auf, den anderen ist es -wie mir- egal. Manche sind überfordert. Da hilft die alte Regel: Im Frühjahr stellt man die Möbel raus (VORstellen), im Herbst räumt man sie weg (RÜCKstellen). Es ist heute ohnehin fast alles digitalisiert, selbst umstellen muss man ohnehin kaum noch etwas.
Es gibt Argumente für die Beibehaltung und die Abschaffung. Die Medizin spricht sich übrigens relativ klar gegen die Zeitumstellung aus, Stichwort Biorhythmus. Google findet zum Beispiel das hier. Das Ergebnis einer Stanford-Studie ist eine deutliche Warnung: „Eine permanente Normalzeit (im Volksmund auch Winterzeit genannt) würde das zirkadiane System der Menschen weitaus weniger belasten als die Sommerzeit oder das bi-saisonale Umstellen.
Die Forscher berechneten, dass eine dauerhafte Normalzeit die Häufigkeit von Fettleibigkeit um 0,78 Prozent und das Schlaganfallrisiko um 0,09 Prozent senken könnte.“ Na dann. Retten wir ein paar Leben und lassen das mit der Umstellerei sein. Bequemer ist es auch. Was denken Sie?